15.12. – 20.12.25
Heute ist erstmal Bootfahren angesagt. Moni und Michael haben gemeinsam mit Birgit und Matthias und Heidi und Gerd etwas organisiert. Wir wollen Delfine sehen und machen auf einer vorgelagerten kleinen unbewohnten Insel eine Pause. Los geht’s um 10 Uhr.






Pause…



Aber auch auf dem Campingplatz gibt es „Wilde Tiere“ 😉


Uns zieht es nun weiter die Küste entlang. Noch vor Champotón finden wir einen Stellplatz direkt am Golf von México.


Der Pool hier ist mal wieder Linas Favorit.


Während die Pelikane den Formationsflug üben, verabschiedet sich die Sonne heute mal so richtig spektakulär.


Nach so viel Erholung und Meer gibt es heute wieder Kultur in Form alter Steine. Die Maya Stadt Edzná war ab 600 v. Chr. bewohnt und ist berühmt für die Stufenpyramiden.

Beeindruckend ist mal wieder die Größe der Anlage aber wenn man genau hinsieht auch die Details.







Das kleine Museum bietet nicht nur viele Informationen zur alten Stadt, auch Nachbildungen der Steinmetz Arbeiten sind hier zu befühlen. Lina ist mit Freude dabei.
Total überrascht sind wir von Campeche. Der alte Stadtkern ist fast vollständig von der noch erhaltenen Stadtmauer umgeben, die gegen häufige Piratenangriffe in 16. und 17. Jahrhundert gebaut wurde.

Im Innern finden sich bunte Häuser aus der Kolonialzeit und natürlich wieder eine mächtige Kirche. Irgendwie fühlen wir uns in den Gassen spontan nach Italien versetzt.


Gleich neben der Kirche ist der Friedhof, den finden wir besonders sehenswert. Bestattet wird hier in 8 Stockwerken.

Außerhalb der Altstadt ist Campeche auffallend modern und wirkt geradezu gepflegt.

Wir finden einen Stellplatz am Schwimmbad (leider wegen Renovierung geschlossen). Die Uferpromenade besteht neben den Fahrbahnen für Autos auch noch getrennte Wege für Fußgänger, Jogger und Läufer, und für Radfahrer. So kann Lina sich auch noch bis zum Dunkelwerden „austoben“.




Da unser Gasvorrat sich dem Ende nähert, fahren wir bei einer Füllstation vorbei. Clemens staunt nicht schlecht, als er sieht was für abenteuerliche Gefäße hier arglos mit Propan gefüllt werden. Nun ja, da ich diese Zeilen noch schreiben kann, ist ja nochmal alles gut gegangen. 🫣

Ach ja, „Not macht erfinderisch“ heißt es doch immer. Hier hat sich ein Rollifahrer sein Moped so umgebaut, dass er damit fahren kann. Die Frau sitzt während der Fahrt daneben.
Mit frisch aufgefüllten Tanks (Gas, Diesel und Wasser) und gut gefüllter Speisekammer (ist in Rocky nur eine Schublade und eine Klappbox) machen wir uns auf zu den nächsten alten Steinen. Wir wollen Uxmal (gesprochen Usch-mal) eine große Maya-Ruinenstadt besuchen.