21.12. – 26.12.2025
Wir kommen in Uxmal am späten Nachmittag an und dürfen direkt vor dem Eingang auf dem Parkplatz übernachten. So sind wir, ganz ungewöhnlich für uns, bereits vor dem größten Besucheransturm, um kurz nach acht in der Anlage. Uns fallen besonders die aufwendig verzierten Fassaden und die mächtige Größe der Bauten auf.




Der Ballspielplatz (das Stadion😉) darf auch nicht fehlen.


Hier musste der Ball durchgespielt werden. Angeblich wurden die Sieger anschließend den Göttern geopfert. 😳
Nun ja, wenn man unbedingt gewinnen will…
Die Verzierungen und das dadurch entstehende Schattenspiel sind teilweise gut zu erkennen.

So, nun aber erstmal genug der alten Steine. Unser nächstes Ziel ist viel älter und natürlichen Ursprungs. Die Yucatán Halbinsel besteht aus Kalkstein, der im Laufe der Jahrtausende ausgewaschen wurde. Die entstandenen Höhlen sind teilweise eingestürzt und geben so Zugänge zu unterirdischen Seen frei. Die Cenoten waren den Maya heilig und sind heute spannende Bedemöglichkeiten. Wir steuern die Cenote „Mani-Chan“ an. Die Zufahrt ist mal wieder spannend und wir nehmen einige kleine Zweige mit. Wird Zeit, dass Rocky Astabweiser bekommt, bevor wir uns die PV-Module vom Dach reißen.

Dafür finden wir einen schönen Übernachtungsplatz und steigen hinab in die Unterwelt. Lina ist zuerst etwas unsicher und dann vom frischen glasklaren Wasser überrascht.







Nun geht es stark auf Weihnachten zu und wir können unsere bestellten Sodastream Kartuschen in Mérida abholen. Also auf zum Einkaufen… Etwas überrascht hat uns dann doch die Auswahl an Hefeweizen.

Nachdem wir für Weihnachten eingekauft haben (nein wir haben kein Erdinger oder Paulaner gekauft) flüchten wir aus der hektischen Stadt nach Norden an die Küste. Es ist bereits dunkel, als wir am Strand ankommen. So entdecken wir erst morgens, wie schön es hier ist.


Bei der Weiterfahrt, heute ist der 23.12. und wir haben uns bei Andrea und Sebastian an der Cenote Xnuuk über Weihnachten angemeldet, entdecken wir noch Flamingos.




Auf dem Weg liegt aber noch die “Gelbe Stadt“ Izamal. Die Altstadt soll, angeblich zu Ehren des Papstes, der mal das Konvent besucht hat, in den Farben des Vatikans gelb und weiß gestrichen sein. (Oder ist es doch nur ein Werbegag um Touristen anzulocken?)
Nun ja, gelb gibt es hier echt viel und im Zentrum ein aktives Konvent.





Wir parken heute übrigens in der Stadt im Garten eines Hotels und können die Einrichtungen mit nutzen. Das ist zur Abkühlung echt praktisch.



Ach ja, auf der Herfahrt an der Tankstelle hat vor uns jemand Benzin gekauft. Der Tankwart hat es selbstverständlich in eine Colaflasche gefüllt. Man muss halt nur praktisch denken… 😳
Heute ist Heiligabend und wir fahren zur Cenote Xnuuk (gesprochen schnuuk), was übersetzt Kautz heißt. Andrea und Sebastian haben sie vor ein paar Jahren gekauft, einen Zugang geschaffen und bauen nun drumrum Campingmöglichkeiten und Unterkünfte (AirBnB) auf. Wir fühlen uns sofort sehr willkommen.


Heiligabend mal ganz anders und unter einem fantastischen Sternenhimmel. Wir kommen erst spät ins Bett und Clemens macht sich mal wieder Gedanken, „wozu liegen eigentlich die Decken im Bett?“ Abends schieben wir sie zur Seite um sie am nächsten Tag wieder auszubreiten um das Bett hochklappen zu können. Zum Zudecken haben wir sie schon länger nicht mehr genutzt.
Zu Weihnachten gibt es von Andrea kleine Bananen aus dem eigenen Garten geschenkt. So süß (die Bananen) und ein wenig Zitrus Aroma, einfach lecker!


Die Cenote selbst ist etwas kribbelig zu erreichen. Wendeltreppe, Tunnel und Hängebrücke inklusive. Dann aber das glasklare Wasser.




Die Dusche genießen wir unter blauem Himmel im schön angelegten Garten (Andrea sagt „Dschungeldusche“) und zum Abschied nehmen wir noch ein selbstgebackenes Sauerteigbrot mit.



Danke für die schönen Weihnachtstage! Wir fahren heute nach Cancún und treffen uns mit Sandie und Karsten von „Ewald on Tour“. Die beiden waren so nett und haben uns eine neue Achsmanschette aus Deutschland mitgebracht. Wir treffen sie an ihrem Hotel und klönen eine ganze Weile bei uns im Auto. Es war so interessant, da haben wir total vergessen Bilder zu machen. Na, vielleicht treffen wir uns ja in Guatemala wieder, sie fliegen morgen nach Oaxaca und holen „Ewald“ aus dem Storage, dann holen wir es bestimmt nach.
Wir fahren noch bis Puerto Morelos und übernachten bei Marty, der hier ein, wie er es nennt „Traveler’s Assistance Center”, betreibt. Wir haben ein Quietschen an rechten Vorderrad und Marty besorgt uns innerhalb von 10 Minuten einen Termin für morgen bei einem Monteur. Einfach toll, wie uns immer wieder geholfen wird!


Nun aber erstmal gute Nacht💤 (Die Decke schiebe ich gleich wieder zur Seite.)