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Guatemala, da waren wir schon, also nur kurz durchfahren (oder auch nicht…)

14.1. – 21.1.26

Guatemala, das kennen wir schon, da waren wir ja letztes Jahr und haben uns viel angesehen. Nun können wir nach El Salvador durchfahren. Aber zuerst kommt die Grenze. Das ist wieder das gleiche wie gehabt, erst in Belize Ausreisestempel und TIP vom Auto abgeben, dann zur anderen Seite weiterfahren und an der Migración die Einreisestempel holen dann zur Aduana für Rocky die temporäre Einfuhr (TIP) abschließen. In Guatemala gibt es für das TIP einen Aufkleber in die Scheibe. Fertig! Ach so ja, den inneren Übersetzer wieder von Deutsch/Englisch auf Deutsch/Spanisch umstellen. 😉

Nach dem eher „aufgeräumten“ Belize wirkt Guatemala wieder „vertraut chaotisch“.

Nach einer Nacht in Flores am Lago Petén ltzá nehmen wir uns heute vor bis Rio Dulce zu kommen. Die Straßen sind allgemein gut, nur der Müll rechts und links ist echt erschreckend. Wir sehen öfters, dass aus Bussen oder Autos einfach leere Flaschen aus dem Fenster fliegen. Völlig unverständlich, wie man so mit dieser schönen Natur umgehen kann. Kurz vor dem Ziel geraten wir doch tatsächlich in einen Stau. Die Brücke über den Rio Dulce wird saniert und ist einspurig. Dadurch (oder weil wir heute Morgen mal wieder nicht in die Strümpfe gekommen sind) kommen wir im Dunklen in Yachthafen von Rio Dulce an, parken neben einem holländischen WoMo und sind relativ schnell im Bett verschwunden.

„Was ist denn jetzt los?“ kommt von Sabine. So gegen 2 Uhr in der Nacht rüttelt jemand fürchterlich am Auto! Auch am Nachbarauto scheint er zu rütteln, da gehen alle Lampen an. Wir purzeln regelrecht hin und her. 😳 Schnell wird uns klar, da rüttelt niemand. Das ist ein Erdbeben! Nach kurzem Check und Austausch mit den Nachbarn legen wir uns auch wieder hin.

„Stärke 5,2 vor der Küste von Honduras“ berichtet der Nachbar mit schönem holländischen Akzent heute Morgen. Wir nutzen dann erstmal die guten Duschen, gucken noch mal durch den Hafen mit einigen Langfahrtyachten und machen Rocky dann fertig zur Abfahrt.

Es ist mittlerweile 1220 Uhr und wir zuckeln los.

Unser Ziel ist der Parque Arqueológico Quiriguá der vor allem für seine großen kunstvoll geschmückten Stelen bekannt ist. Die massiven freistehenden Sandstein-Säulen mit eingravierten Hieroglyphen, Bildnissen und Kalenderdaten. 

Die ganze Anlage liegt heute in einem riesigen Bananen-Anbaugebiet. Erschreckend ist, dass die Stelen überdacht werden müssen. Nicht um sie vor dem Regen zu schützen (das haben sie über tausend Jahre ausgehalten) sondern vor den Hinterlassenschaften der Sprühflugzeuge, die ununterbrochen über die Bananenplantagen fliegen. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, was für Zeug sie da auf die Bananen sprühen, das selbst Steine kaputt macht. Aber lassen wir uns die (billigen) Bananen schmecken…

Die Anlage ist eine der am besten gepflegten, die wir in letzter Zeit gesehen haben.

Die Blattschneider-Ameisen sind hier auch sehr aktiv.

Wir fragen mal nach, ob wir heute Nacht hier auf dem Parkplatz übernachten dürfen?

Ist doch ganz nett hier, und natürlich haben sie nichts dagegen. Wir werden vom Nachtwächter eingeschlossen und können erstmal was essen.

Lecker Burger und ein Dösken Belikin, dem lokalem Bier. 😋

Beim Frühstück beobachten wir heute mal einen anderen Kollegen.

Irgendwie erinnern uns diese Tiere immer an Wesen eines anderen Erdzeitalters….

Erstmal müssen wir wieder die schier unendlichen Bananenplantagen durchqueren. Zum Schutz der Früchte wachsen alle in Plastikfolie verpackt. So wird die gleichmäßige Reife gefördert und zusätzlich werden die Säcke von innen mit Pestiziden benetzt.

„Wenn ihr südlich von Guatemala Stadt durch fahrt besucht unbedingt die Finca la Escondida“, haben wir den Tipp von Tanja (Passion4Patina) bekommen. Da wollen wir heute hin. Die Landschaft ist erstmal grün,

je weiter wir nach Westen kommen wird es immer trockener.

Die Strecke führt durch viele Dörfer und kleine Städte,

manchmal direkt über den Markt.

Immer wieder sind alte Busse (Chicken Busses) unterwegs. Hier in Guatemala werden sie liebevoll geschmückt und gepflegt.

So kommen wir erst im Dunkeln auf der Finca an. Was haben wir uns noch mal vorgenommen? „Niemals im Dunkeln fahren“! Nun ja, so schnell werden die Vorsätze gekippt. Die Leute hier sind sehr nett, ein Angestellter fährt den letzten Kilometer mit dem Moped voraus und zeigt uns einen Stellplatz für die Nacht.

Ich (Clemens) habe mich heute Morgen leise aus dem Auto geschlichen, um den Sonnenaufgang draußen zu erleben. Von hier aus kann man gleich vier! mächtige Vulkane gleichzeitig beobachten.

Die drei oben sind der Fuego (knapp 3800 m und zur Zeit sehr aktiv), der Acatenango (knapp 4000 m) und rechts der Agua (3766 m) Etwas näher bei uns liegt der Pacaya (ca. 2500 m)

Wir treffen hier auf Eva und Yannick mit ihrer Hündin Akira aus Deutschland, sowie Elisabeth und Peter aus Österreich. Die Wagenburg ist schnell gebaut und heute Abend wollen wir gemeinsam Grillen.

So bleiben wir noch eine Nacht und quatschen den ganzen Tag über Reisen, Erlebnisse und so manch Anderes. Abends kommt dann richtig Sturm auf, Yannick stellt den Van so hin, dass wir die Tafel in den Windschatten stellen können. Das geplante Lagerfeuer muss ausfallen, da es dermaßen pustet, dass es uns beim Essen den Salat von der Gabel weht. 💨💨💨

Heute Morgen bekommen wir Besuch von den Rindern und Pferden der Finca,

und machen uns auf zu einer kleinen Wanderung. Die Wege sind markiert und führen zu verschiedenen Aussichtspunkten.

Von dem höchsten wandert der Blick weit ins Land und zu den Vulkanen.

Immer wieder trifft man auf kleine Kunst Objekte, die die Eigentümer hier aufgestellt haben, Bänke und Hängematten oder einfach auf eine Kaffee Pflanzung.

Hier wollen wir noch eine Nacht bleiben, holen am Abend das Lagerfeuer nach (heute ist nicht so viel Wind), beobachten den Fuego in der Ferne und sehen in der Nacht die Lava an der Flanke runterlaufen.

So kommt es nun, dass wir statt einer kurzen Zwischenübernachtung (wir wollten ja nur mal eben durch Guatemala durch) gleich drei Nächte hier geblieben sind. Da bekommt man einen Tipp für einen schönen Platz, trifft dann zufällig richtig nette Leute und schon sind wir den vierten Tag hier.

Heute wollen wir aber nun wirklich weiter. Wir verabschieden uns, nicht ohne ein Gruppenfoto von Elisabeth und Peter, die Richtung Norden fahren, und verabreden ein Wiedersehen mit Eva und Yannick. War wirklich schön mit euch und mal gucken wo wir uns wieder sehen…

Uns zieht es nun weiter nach El Salvador. Wir machen noch einen Stopp zum Übernachten an einem Hostel kurz vor der Grenze in Jalpatagua und wollen ab morgen das nächste Land auf unserer Reise erkunden.

Belize, Krokodile, Karibik und ein wenig Deutschland

2.1. – 13.1.2026

Wir sind in Belize, dem 5. Land auf unserer Panamericana. Der Grenzübertritt war alles in allem entspannt. Zuerst den Ausreisestempel bei der Immigration abholen, dann zum Aduana (Zoll) und die temporäre Einfuhr von Rocky wieder zurück geben. Die Beamtin hat sogar Fotos von Rocky gemacht! Und weiter zur belizischen Seite. Erst zur Fumigation (Rocky wird von außen besprüht). Ein freundlicher „Helfer“ kommt gleich danach ans Auto und möchte uns beim Bezahlen „unterstützen“. „Hola Amigos, 300 Peso por favor“ sagt er. Wir wissen, dass das Besprühen 12 Belize$ oder 6 US$ kostet, er möchte umgerechnet 15 US$ haben. Clemens diskutiert kurz mit ihm und geht dann selbst zum Bezahlen in das kleine Häuschen. Der gute Mann ist beleidigt und meint nur „Germany is a rich country“. Clemens erwidert, „Es gibt dort aber auch ehrliche Leute, die nicht betrügen wollen“, bezahlt die 6 US$ und verschwindet. Die weitere Einreise mit Immigration und Customs verläuft ohne Probleme. Nach gut einer Stunde haben wir 30 Tage Aufenthaltsrecht in Belize. Nun stehen wir an der Versicherung und brauchen noch eine Haftpflichtversicherung für Rocky. Der Schalter sieht nach vielen Overlandern aus. 😉

Da am Tresen kein Platz mehr frei war, haben sie daneben eine neue Tafel aufgehängt. Da konnten wir uns dann auch verewigen. (Rechts fast ganz oben 😉)

Die Versicherung ist schnell abgeschlossen und kostet 46 BZD, umgerechnet etwa 20 € für zwei Wochen. Nur noch die Versicherungsplakette innen an die Windschutzscheibe kleben und wir sind startklar für Belize.

In Belize ist so einiges anders, die Amtssprache ist hier Englisch. Nach so vielen Monaten im Spanisch sprechenden México ist das erstmal gewöhnungsbedürftig. Wir sind auch überrascht über die guten Straßen und relativ wenig Müll am Straßenrand. So fahren wir heute noch bis Orange Work Town, besorgen uns noch Geld (hier ist er Belize Dollar BZD 2:1 an den US Dollar gekoppelt) und suchen uns dann einen Stellplatz bei einem Bootsunternehmen mit dem wir morgen ein Bootsausflug auf dem New River machen wollen.

Heute geht es früh aufs Boot und das Frühstück fällt klein aus.

Unser Guide ist sehr aufmerksam und erklärt vieles was am Ufer und in den Bäumen zu sehen ist.

Nach wirklich kurzweiliger Fahrt bei bestem Wetter sind wir wieder zurück an unserem rollenden Zuhause.

Orange Walk Town hat nichts so richtig hübsches zu bieten, so fahren wir weiter nach Belize City, die Hauptstadt von Belize -so dachten wir…-. Aber nein, die Hauptstadt, des mit ca. 430.000 Einwohnern eines der am dünnsten besiedelten Länder der Region, ist Belmopan (nicht Belize City!) Wir parken am Leuchtturm ganz nahe am Schriftzug

und schlendern durch die Altstadt am Hafen und über die Swing Bridge, eine Drehbrücke die den Haulover Creek, einen Seitenarm des Belize River, überspannt. Sie gilt als älteste Drehbrücke Mittelamerikas und ist eine der wenigen noch funktionierenden, manuell betriebenen Drehbrücken weltweit.

In der Hafenzufahrt können wir unzählige Pelikane beobachten, die anscheinend einen Fischschwarm gefunden haben und sich richtig den Bauch voll schlagen.

Zurück am Auto bestellen wir uns was am Imbissstand gegenüber vom Parkplatz, lassen uns das Abendessen in Rocky schmecken und fallen alsbald ins Bett.

Heute treibt es uns wieder raus aus der Stadt, wir wollen den karibischen Strand genießen und steuern einen Stellplatz ein Stück weiter südlich an. Erstmal führt die Straße mitten durch den Friedhof von Belize City.

Ein wenig skurril ist das schon…

Auf guter Straße, und fast ohne die im México so beliebten „Topes“ (Wir vermissen sie kein bisschen) fahren wir durch eher flache Landschaft, haben zum Glück aber Abwechslung bei den Warnschildern.

Die Zufahrt zum Stellplatz, „The Happee Manatee“ ist dann auf den letzten 7 km doch etwas anspruchsvoll.

Die „Straße“ wird etwas schlechter und dazu fällt nun auch noch die Klimaanlage aus. 🥵 Dafür erwartet uns ein kleines Paradies am Strand.

Was man auf den Fotos nicht sieht, sind die Myriaden von Sandfly’s 🦟🦟🦟 🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟🦟😡😡😡 Wir fliehen nach einer Nacht wieder!

„Wenn du eine gute Werkstatt für Autoklima suchst, musst du nach „Spanish Lookout“ zu ACROSS fahren. Da fahre ich selber auch hin“ hat uns unser Gastgeber Ralph noch den Tipp gegeben und gleich mal telefonisch angefragt, ob wir kurzfristig vorbei kommen können. „Klar, zum checken und Fehler finden haben wir sofort Zeit“ ist die Antwort. Also im warmen Auto auf in den Westen von Belize. Da Belize nur ein kleines Bisschen größer ist als Hessen und in Ost-West Richtung gerade mal gut 100 km breit ist, kommen wir auch schnell an.

Verwunderlich ist ja schon das „Willkommen“ auf dem großen Schild am Ortseingang. Als wir dann bei ACROSS ankommen empfängt uns der Werkstattmeister gleich mit „Herzlich Willkommen und ein frohes neues Jahr“ in perfektem Hochdeutsch. „Ihr sprecht hier ja ein verständlicheres Deutsch als so mancher Süddeutsche“ entfleucht es Clemens. „Ja ich war bis vorgestern ja auch für ein Jahr in Bielefeld“ kommt die Antwort.

So kümmert sich gleich jemand um unsere Klima und entdeckt dem Fehler im kaputten Kompressor. „Der Druck im System ist noch da, aber euer Kompressor kuppelt nicht mehr ein“. Also gucken wir gleich im Büro gemeinsam nach einem Ersatzteil und John, der Chef und Eigentümer, verspricht uns bis morgen die Lieferung abzuklären, da es heute bereits zu spät ist. Aber warum sprechen hier plötzlich alle deutsch? Der Ort wurde einst von den Menoiten aufgebaut und bis heute zieht es wohl viele deutsche Auswanderer und Mitglieder von Freikirchen hierher. Es hat sich sowas wie eine deutsche Kolonie gebildet, die immer mehr Leute anzieht. Viele kamen wohl auch während der Corona Pandemie hierher, da es zu der Zeit hier mehr Freiheiten als in Deutschland gab. Wir werden, mit unserem deutschen Auto, hier überall sehr freudig begrüßt und im Supermarkt spontan zum Abendessen eingeladen.

So, nun wird es spät, wir suchen in iOverlander noch schnell einen Übernachtungsplatz und finden mit „Parrots Peak” bei Bill und Laurie einen wunderschönen Platz. Hier bleiben wir erstmal für zwei Nächte, genießen den Pool und werden von unseren Gastgebern gleich zum Dinner eingeladen.

Als Uwe, der zufällig gerade in der Nähe ist, hört wo wir sind, kommt er auch hier vorbei und wir feiern ein Wiedersehen, seit wir uns im Mai letzten Jahres das letzte Mal in Guatemala gesehen haben.

Morgens kommt Raúl mit seiner Kuhherde vorbei und lässt die Tiere bei Bill und Laurie weiden. „So brauche ich mich nicht um die Weide zu kümmern“ beschreibt Bill die win-win Situation.

Inzwischen hat sich auch John von ACROSS wieder gemeldet und verspricht uns die Lieferung unseres neuen Kompressors innerhalb einer Woche. So bleibt uns noch Zeit, Belize weiter zu erkunden. Zuerst mal möchte Clemens noch Astabweiser auf das Dach haben. Bei ‚Jacob Janzen’ werden wir fündig, fahren hin und die machen gleich ein „Aufmaß“.

Da wir nun eine Woche Zeit haben, gucken wir wieder rüber an die Karibik und besuchen Hopkins, ein ehemaliges Fischerdorf, an der Küste. Dafür fahren wir heute den etwas südlicher gelegenen “Humming Bird Highway“, der landschaftlich schöner ist als der nördlichere.

Eine Pause mit Eis (die kaputte Klima macht sich ganz schön unangenehm bemerkbar) bei dem uns empfohlenen „Country Barn“ ist nicht so der Hammer. Nicht nur dass das Eis so la-la schmeckt, auch die Tischdeko aus Bibelseiten und die vielen Bibelsprüche an den Wänden sind nicht so unsers.

Aber wir können wenigstens im Schatten sitzen und uns etwas abkühlen. Am Nachmittag sind wir dann in Hopkins und übernachten auf dem wenig ansprechenden Parkplatz der Marina.

Heute wollen wir das Dorf erkunden, parken bei „Mel‘s Diner“ direkt am Strand, haben lockere Reggae Musik, coole Drinks und lecker Essen.

Das ganze zaubern Mel und Delroy in ihrer Hütte. Mel kümmert sich um das Essen,

und Delroy macht die Getränke und räumt auf. Wir fühlen uns hier sehr wohl und fragen, ob wir die Nacht hier verbringen dürfen. Klar, dürfen wir, und sie wollen noch nicht einmal etwas dafür haben. Wir geben ihnen trotzdem den üblichen Preis für einen Stellplatz.

Nachmittags entspannen wir im Schatten, bekommen Besuch von Mel‘s Enkel und genießen einfach die Atmosphäre und die Karibik.

Dann kommt die Nachricht von John, dass das Ersatzteil schon da ist und sie es am Dienstag einbauen können. So rufen wir auch Jacob noch an, und fragen ob sie die Astabweiser am Montag montieren können. Auch das geht klar, also haben wir nach dem Wochenende (heute ist Freitag) einige Termine am anderen Ende des Landes…

Nach einer ruhigen Nacht (irgendwann war dann auch die Reggae Musik aus) gucken wir noch ein wenig in Hopkins rum,

und fahren dann wieder zurück ins Inland.

Am Weg liegt noch der St. Herman‘s National Park mit der gleichnamigen Höhle, die man auf eigene Faust besichtigen kann. Da wir heute Morgen mal wieder nicht in die Socken gekommen sind, kommen wir natürlich zu spät bei der Höhle an. Zum Glück dürfen wir auf dem Parkplatz am Visitor Center übernachten und werden dann morgen die Wanderung zur Höhle machen.

Gleich nach dem Frühstück gehen wir los, kommen aber mit dem Rolli nur einen Teil der Strecke rein, dann sind die Steine auf dem Weg unüberwindlich und Clemens kehrt mit Lina um. Sabine darf heute als erste alleine die Höhle besichtigen und nach ihrer Rückkehr geht Clemens los.

In der Höhle ist es stockdunkel und mit Taschenlampe oder Blitz gibt es keine guten Bilder. Wir gehen bis zu einem Punkt, von dem man nur mit Führer und im Wasser weiter kommt. Das ersparen wir uns heute.😉

Höhlenausgang

Auf den Rückweg muss Clemens noch eine Weile im Höhlenausgang warten um das Regenschauer abzuwettern. Dann geht es zurück durch nassen Regenwald.

In Spanish Lookout sind die Abweiserbügel fast fertig und können montiert werden.

Übernachtet haben wir im Countryside Park, einem richtig schön angelegten Park etwas außerhalb vom Dorf. Gestern (Sonntag) war es richtig voll und viele Leute haben hier und da zusammen gesessen und gefeiert oder sind gemeinsam spazieren gegangen. Die Frauen meistens in langen Kleidern und mit Haube oder Kopftuch, die Männer in traditionell aussehender Hose, kariertem Hemd und natürlich mit Hut.

Wir nutzen die Abende auch für Spaziergänge (Lina mit Fahrrad) und erkunden die alte Fähre (Nachbau zum selbst ausprobieren)

Dann muss Lina noch auf was zu Essen warten…

Beim Essen bekommen wir noch Besuch von Samuel mit Familie. Wir haben dann gemeinsam gegessen und uns nett unterhalten. Dabei haben wir viel über die Entstehung des Dorf‘s und auch die jüngere Geschichte erfahren. So kommen noch immer Leute aus Deutschland hierher um sich in Belize niederzulassen.

Heute ist Dienstag und wir haben um 9 Uhr einen Termin zur Reparatur unserer Klima. Das läuft alles sehr schnell und nach gut zwei Stunden kühlt Rocky auch wieder den Innenraum .💪

Nicht mehr 🥵, sondern 🥶 einfach nur schön!

Apropos schön, gleich nebenan wird gerade die Klimaanlage eines LKW repariert. Wir können mal einen Blick in das Fahrerhaus werfen. Hier liebt jemand sein Fahrzeug richtig doll.

Nachdem alles bezahlt ist machen wir noch eine Runde durchs Dorf, das uns eher wie Canada als Mittelamerika vorkommt,

gehen noch eine Kleinigkeit essen und beobachten dabei die Kolibris.

Schließlich verlassen wir es dann Richtung guatemaltekische Grenze.

Da es mal wieder später geworden ist, möchten wir heute nicht mehr über die Grenze fahren und stoppen auf einem Campingplatz am Mopan River, kurz davor.

Weil die Bäume so dicht sind, legen wir unsere Starlink Antenne in eine Lichtung neben unserem Stellplatz. Prompt fährt ein Ami mit seinem Pickup halb drauf. „Ich habe nur nach oben geguckt, da ich meine Starlink für die Arbeit brauche“ ist seine Ausrede. Clemens probiert unsere Antenne wieder in Gang zu bringen, da hauen die beiden in ihrem Pickup auch schon wieder ab. Clemens meint nur „ Erst alles kaputt trampeln und dann schnell weg, typisch US Ami“. Ist wohl ein bisschen übertrieben, aber in dem Moment war er richtig sauer.

Nun gut, jetzt erstmal ins Bett und morgen dann zur Grenze. Das wird die zweite Einreise nach Guatemala. Mal sehen was uns dieses mal dort erwartet.

Die volle Touriecke, eine tolle Lagune nur für uns, der Jahreswechsel und der Abschied von México

27.12. – 2.1.2026

Die „Reparatur“ des Quietschen am Vorderrad macht der Monteur auf der Straße. Einzige Schwierigkeit, er hat nur einen Drehmoment Schlüssel mit „pound-feet“ Skala, also für die Einstellung des Radlagers mal eben 200 Nm umrechnen in 147,5 lb-ft. Der Rest ist reinigen, neu fetten und wieder zusammen bauen.

So können wir nach zwei Stunden weiter fahren. Unser nächstes Ziel ist Playa del Carmen. Wie sich herausstellt ist der Ort fest in Touri-Hand. Eine Nippesbude reiht sich an das nächste Restaurant. Wir suchen uns erstmal einen Stellplatz etwas abseits und treffen zufällig auf eine Reiseleiterin aus München, die schon einige Jahre hier lebt. Wir klönen eine ganze Weile und sie empfiehlt uns eine kleine Bar, die auch lecker Tacos anbietet. Die stellen gleich einen Tisch raus, an dem auch Lina gut essen kann.

Hier in der Stadt ist uns das eindeutig zu laut und hektisch. Wir suchen uns noch ein Eis zum Nachtisch, schlendern noch ein wenig durchs „Gewusel“ und sind früh zurück bei Rocky in der stillen Seitenstraße.

Apropos stille Seitenstaße, das haben sich wohl andere auch gedacht. So mussten wir heute Morgen feststellen, dass wohl jemand die Stille genutzt hat und gefallen an unseren neuen Schwimmwesten gefunden hat. Clemens hat sie, um Platz im Schrank zu sparen, hinten unter die Abdeckung von Fahrrad gebunden. Nun ist die Plane sorgsam aufgeknotet und die Schwimmwesten davongeflogen. Alles andere ist unversehrt. ÄRGERLICH 😡, aber so ist es halt in Touriorten, da treiben sich wohl immer vermehrt auch „dunkle Gestalten“ herum.

So tingeln wir weiter nach Bacalar, finden einen freien Stellplatz an der gleichnamigen Lagune in der Stadt, und richten uns erstmal ein. Neben uns steht ein münchner T5 und es dauert nicht lange, bis der Besitzer zurück kommt und wir angesprochen werden. „Das ist ein ruhiger Stellplatz, ich bin schon eine Woche hier“ sagt er. Nur zwei Stunden später, wir sitzen gerade beim Abendessen, kommen unzählige Busse und es zieht eine nicht enden wollende Karawane junger Leute an uns vorbei. Die geschätzt zweihundert Pfadfinder versammeln sich auf dem Areal direkt neben uns, essen Abendbrot und bauen ihre Zelte auf. So schnell ist es aus mit dem ruhigen Platz…

Nach kurzer Nacht zieht es Clemens in die Einsamkeit. „Ein Stück weiter gibt es einen Platz am Wasser, den wir letztens in einem Video gesehen haben“, „findest du den in iOverlander?“ fragt er, und so rumpeln wir, nach nur 10 km asphaltierter Straße, einen schmalen Weg durch dichten Dschungel zur Lagune runter.

„Hier können wir es länger aushalten“ ist die einhellige Meinung, als wir unten ankommen.

Genießen, Baden, Rad fahren, Relaxen und die Hängematte zwischen zwei Palmen aufhängen. So lässt es sich aushalten!

UPS, heute ist ja schon der 31.12. – Silvester 😳. Da wollten wir doch mit den Anderen gemeinsam feiern. So machen wir uns auf den Weg nach Chetumal. Auf dem Weg nehmen wir noch Bestellungen von Matthias und Michael entgegen, gehen Einkaufen und kommen gerade noch rechtzeitig zum Essengehen auf dem Campingplatz an.

Den Jahreswechsel bei über 20° unterm Sternenhimmel zu erleben ist mal wieder wunderschön. Das Jahr 2025 hat viel Unerwartetes, Schönes aber auch Trauriges gebracht. Der Kopf ist voller Bilder eines ereignisreichen Jahres, da fällt es schwer, es einfach abzuhaken. Wir sind einfach glücklich diese Momente erleben zu dürfen und freuen uns auf ein weiteres ereignisreiches Jahr voller Überraschungen. ❤️

Neujahr verbringen wir entspannt, probieren den Pool (brrr sehr kalt) und sitzen am Nachmittag zum letzten Gin-Tonic bei Moni und Michael unter der Markise.

Am nächsten Morgen löst sich die Runde auf, Birgit und Matthias fahren wieder nach Norden zurück in die USA, Heidi, Gerd, Moni und Michael wollen zu den Ruinen von Lamanai in Belize und wir lassen es ruhig angehen und sind die Letzten, die den Platz heute verlassen. Unser Ziel ist erstmal die Grenze nach Belize.

Wir verlassen nach einem Jahr México nun tatsächlich. Am 3.1.25 sind wir in Tecate nach México eingereist und haben in dieser Zeit sehr viele Eindrücke sammeln dürfen. México ist größer als erwartet, México ist vielfältiger als erwartet, México ist lebendig, bunt, herzlich, sonnig, regnerisch, andächtig, religiös, chaotisch…

México ist einfach liebenswert und wir haben uns hier sehr, sehr wohl gefühlt. Wir haben viele freundliche Leute kennen gelernt, haben sehr viel Hilfsbereitschaft erlebt und sind in keine gefährliche Situation geraten oder sind korrupten Beamten begegnet.

Sonnenaufgang über der Karibik.

Nun aber auf nach Belize!

Uxmal, Cenoten und Weihnachten

21.12. – 26.12.2025

Wir kommen in Uxmal am späten Nachmittag an und dürfen direkt vor dem Eingang auf dem Parkplatz übernachten. So sind wir, ganz ungewöhnlich für uns, bereits vor dem größten Besucheransturm, um kurz nach acht in der Anlage. Uns fallen besonders die aufwendig verzierten Fassaden und die mächtige Größe der Bauten auf.

Der Ballspielplatz (das Stadion😉) darf auch nicht fehlen.

Hier musste der Ball durchgespielt werden. Angeblich wurden die Sieger anschließend den Göttern geopfert. 😳

Nun ja, wenn man unbedingt gewinnen will…

Die Verzierungen und das dadurch entstehende Schattenspiel sind teilweise gut zu erkennen.

So, nun aber erstmal genug der alten Steine. Unser nächstes Ziel ist viel älter und natürlichen Ursprungs. Die Yucatán Halbinsel besteht aus Kalkstein, der im Laufe der Jahrtausende ausgewaschen wurde. Die entstandenen Höhlen sind teilweise eingestürzt und geben so Zugänge zu unterirdischen Seen frei. Die Cenoten waren den Maya heilig und sind heute spannende Bedemöglichkeiten. Wir steuern die Cenote „Mani-Chan“ an. Die Zufahrt ist mal wieder spannend und wir nehmen einige kleine Zweige mit. Wird Zeit, dass Rocky Astabweiser bekommt, bevor wir uns die PV-Module vom Dach reißen.

Dafür finden wir einen schönen Übernachtungsplatz und steigen hinab in die Unterwelt. Lina ist zuerst etwas unsicher und dann vom frischen glasklaren Wasser überrascht.

Das Wasser ist erfrischend aber nicht so kalt wie erwartet
Glasklar, man kann meterweit runter gucken.

Nun geht es stark auf Weihnachten zu und wir können unsere bestellten Sodastream Kartuschen in Mérida abholen. Also auf zum Einkaufen… Etwas überrascht hat uns dann doch die Auswahl an Hefeweizen.

Nachdem wir für Weihnachten eingekauft haben (nein wir haben kein Erdinger oder Paulaner gekauft) flüchten wir aus der hektischen Stadt nach Norden an die Küste. Es ist bereits dunkel, als wir am Strand ankommen. So entdecken wir erst morgens, wie schön es hier ist.

Bei der Weiterfahrt, heute ist der 23.12. und wir haben uns bei Andrea und Sebastian an der Cenote Xnuuk über Weihnachten angemeldet, entdecken wir noch Flamingos.

Die meisten sind leider weit entfernt

Auf dem Weg liegt aber noch die “Gelbe Stadt“ Izamal. Die Altstadt soll, angeblich zu Ehren des Papstes, der mal das Konvent besucht hat, in den Farben des Vatikans gelb und weiß gestrichen sein. (Oder ist es doch nur ein Werbegag um Touristen anzulocken?)

Nun ja, gelb gibt es hier echt viel und im Zentrum ein aktives Konvent.

Wir parken heute übrigens in der Stadt im Garten eines Hotels und können die Einrichtungen mit nutzen. Das ist zur Abkühlung echt praktisch.

Ach ja, auf der Herfahrt an der Tankstelle hat vor uns jemand Benzin gekauft. Der Tankwart hat es selbstverständlich in eine Colaflasche gefüllt. Man muss halt nur praktisch denken… 😳

Heute ist Heiligabend und wir fahren zur Cenote Xnuuk (gesprochen schnuuk), was übersetzt Kautz heißt. Andrea und Sebastian haben sie vor ein paar Jahren gekauft, einen Zugang geschaffen und bauen nun drumrum Campingmöglichkeiten und Unterkünfte (AirBnB) auf. Wir fühlen uns sofort sehr willkommen.

Heiligabend mal ganz anders und unter einem fantastischen Sternenhimmel. Wir kommen erst spät ins Bett und Clemens macht sich mal wieder Gedanken, „wozu liegen eigentlich die Decken im Bett?“ Abends schieben wir sie zur Seite um sie am nächsten Tag wieder auszubreiten um das Bett hochklappen zu können. Zum Zudecken haben wir sie schon länger nicht mehr genutzt.

Zu Weihnachten gibt es von Andrea kleine Bananen aus dem eigenen Garten geschenkt. So süß (die Bananen) und ein wenig Zitrus Aroma, einfach lecker!

Die Cenote selbst ist etwas kribbelig zu erreichen. Wendeltreppe, Tunnel und Hängebrücke inklusive. Dann aber das glasklare Wasser.

Die Dusche genießen wir unter blauem Himmel im schön angelegten Garten (Andrea sagt „Dschungeldusche“) und zum Abschied nehmen wir noch ein selbstgebackenes Sauerteigbrot mit.

Danke für die schönen Weihnachtstage! Wir fahren heute nach Cancún und treffen uns mit Sandie und Karsten von „Ewald on Tour“. Die beiden waren so nett und haben uns eine neue Achsmanschette aus Deutschland mitgebracht. Wir treffen sie an ihrem Hotel und klönen eine ganze Weile bei uns im Auto. Es war so interessant, da haben wir total vergessen Bilder zu machen. Na, vielleicht treffen wir uns ja in Guatemala wieder, sie fliegen morgen nach Oaxaca und holen „Ewald“ aus dem Storage, dann holen wir es bestimmt nach.

Wir fahren noch bis Puerto Morelos und übernachten bei Marty, der hier ein, wie er es nennt „Traveler’s Assistance Center”, betreibt. Wir haben ein Quietschen an rechten Vorderrad und Marty besorgt uns innerhalb von 10 Minuten einen Termin für morgen bei einem Monteur. Einfach toll, wie uns immer wieder geholfen wird!

Nun aber erstmal gute Nacht💤 (Die Decke schiebe ich gleich wieder zur Seite.)

Eine Bootsfahrt, der Golf von México und die Maya

15.12. – 20.12.25

Heute ist erstmal Bootfahren angesagt. Moni und Michael haben gemeinsam mit Birgit und Matthias und Heidi und Gerd etwas organisiert. Wir wollen Delfine sehen und machen auf einer vorgelagerten kleinen unbewohnten Insel eine Pause. Los geht’s um 10 Uhr.

Pause…

Aber auch auf dem Campingplatz gibt es „Wilde Tiere“ 😉

Uns zieht es nun weiter die Küste entlang. Noch vor Champotón finden wir einen Stellplatz direkt am Golf von México.

Der Pool hier ist mal wieder Linas Favorit.

Während die Pelikane den Formationsflug üben, verabschiedet sich die Sonne heute mal so richtig spektakulär.

Nach so viel Erholung und Meer gibt es heute wieder Kultur in Form alter Steine. Die Maya Stadt Edzná war ab 600 v. Chr. bewohnt und ist berühmt für die Stufenpyramiden.

Abfahrt

Beeindruckend ist mal wieder die Größe der Anlage aber wenn man genau hinsieht auch die Details.

Das kleine Museum bietet nicht nur viele Informationen zur alten Stadt, auch Nachbildungen der Steinmetz Arbeiten sind hier zu befühlen. Lina ist mit Freude dabei.

Total überrascht sind wir von Campeche. Der alte Stadtkern ist fast vollständig von der noch erhaltenen Stadtmauer umgeben, die gegen häufige Piratenangriffe in 16. und 17. Jahrhundert gebaut wurde.

Im Innern finden sich bunte Häuser aus der Kolonialzeit und natürlich wieder eine mächtige Kirche. Irgendwie fühlen wir uns in den Gassen spontan nach Italien versetzt.

Gleich neben der Kirche ist der Friedhof, den finden wir besonders sehenswert. Bestattet wird hier in 8 Stockwerken.

Außerhalb der Altstadt ist Campeche auffallend modern und wirkt geradezu gepflegt.

Wir finden einen Stellplatz am Schwimmbad (leider wegen Renovierung geschlossen). Die Uferpromenade besteht neben den Fahrbahnen für Autos auch noch getrennte Wege für Fußgänger, Jogger und Läufer, und für Radfahrer. So kann Lina sich auch noch bis zum Dunkelwerden „austoben“.

Da unser Gasvorrat sich dem Ende nähert, fahren wir bei einer Füllstation vorbei. Clemens staunt nicht schlecht, als er sieht was für abenteuerliche Gefäße hier arglos mit Propan gefüllt werden. Nun ja, da ich diese Zeilen noch schreiben kann, ist ja nochmal alles gut gegangen. 🫣

Ach ja, „Not macht erfinderisch“ heißt es doch immer. Hier hat sich ein Rollifahrer sein Moped so umgebaut, dass er damit fahren kann. Die Frau sitzt während der Fahrt daneben.

Mit frisch aufgefüllten Tanks (Gas, Diesel und Wasser) und gut gefüllter Speisekammer (ist in Rocky nur eine Schublade und eine Klappbox) machen wir uns auf zu den nächsten alten Steinen. Wir wollen Uxmal (gesprochen Usch-mal) eine große Maya-Ruinenstadt besuchen.

Von Veracruz über Tabasco bis Campeche

9.12. – 14.12.25

„Wenn ihr nach Süden fahrt, solltet ihr einen Stopp an der Laguna de Catemaco einlegen“ gab uns Eduardo, der Besitzer der Werkstatt, noch einen Tipp mit auf den Weg. So landen wir am Restaurante El Mirador über der Laguna.

In der Nähe gibt es das Reservat Nanciyaga und die Trail’s können mit Führer gegangen werden. Leider stellt sich heraus, dass sie nicht rolligerecht sind. „Der Weg ist teilweise felsig und steil“ sagt der nette Parkführer. So beschränken wir uns auf den kurzen ausgebauten Weg runter zum Wasser.

Das Restaurant hier lädt uns richtig ein, es riecht aus der offenen Küche echt lecker🤤. Wir setzen uns rein und werden nicht enttäuscht.

Der Rückweg gestaltet sich wieder anspruchsvoll und Clemens überlegt laut, wo wir uns Astabweiser für Rocky bauen lassen sollen.

Auf der Straße kommt uns dann wieder eine der Prozessionen entgegen, die laufen in der Vorweihnachtszeit, oft mit Fackeln, so eine Art Pilgerweg. Der 12. Dezember ist Tag der Nationalheiligen von México, „Nuestra Señora de Guadalupe“. In der Woche davor trifft man überall auf solche Läufe.

Heute 11.12. ist Fahrtag und wir erreichen Villahermosa am späten Nachmittag. Mit Moni und Michael erkunden wir noch die Umgebung am Park „La Venta“, einer Freiluftausstellung der Funde von den Olmeken in La Venta. Hier haben wir einen ruhigen Platz für die Nacht gefunden. Zum Schluss gibt‘s dann noch lecker Abendessen, wieder an einem, für México so typischen, Straßenstand.

Gleich nach dem Hellwerden (oder etwas später😉) gucken wir uns die Kunstwerke der Olmeken an. Auf dem Weg begegnen uns noch weitere „Bewohner“ der Gegend und des See‘s.

Erstaunlich, wer hier fast mitten in der Stadt alles so lebt…

Nun aber zu den, schon längere Zeit toten, Olmeken. Sie lebten hier in der Zeit von 1500 bis 500 v. Christus und gelten als eine der ältesten Hochkulturen und Vorläufer der Maya.

Sie sind bekannt für ihre Kolossalköpfe aus Basalt, die bis zu 3 m hoch waren.

Die Grabungsfunde sind hier in toller Umgebung ausgestellt, und es macht Spaß durch den Park zu schlendern.

Zwischendurch begleiten und kreuzen Blattschneiderameisen mehrfach unseren Weg. Wir staunen darüber, dass sie so weite Wege zurücklegen.

Die Hängebrücke macht Lina wieder glücklich und Sabine bandelt mit einem Nasenbären an.

Dann wird es Zeit zurück zu Rocky zu laufen.

Moni und Michael verabschieden sich erstmal, sie wollen heute noch weiter. Wir gucken uns noch die Innenstadt an uns werden dann wohl noch eine Nacht hier am Park verbringen.

Auf der Plaza da Armas ist eine interessante Weihnachts-Krippe aufgebaut (die beiden Figuren links vorne gehören nicht dazu😉)

Wir schlendern über den Platz und durch die sogenannte Zona Luz.

Der Anblick der Polizei ist für uns, auch nach fast einem Jahr nach der Einreise México, noch „gewöhnungsbedürftig“.

Auf der Fahrt weiter zur Küste nach Frontera erleben wir die erste Straßenblockade in México.

Auf einmal geht nichts mehr, die eigentlich einspurige Straße wird von drei oder vier nebeneinander stehenden Autos komplett zugestellt. Auch der Gegenverkehr kommt so nicht mehr durch. Nach einer guten Stunde kommen wir ganz langsam voran und können vor der Blockade links Richtung Ignacio Allende abbiegen. In La Sábana, an der Küste, gibt es laut Google Maps einen Campingplatz. Es wird allmählich dunkel und die Suche nach dem Platz wird schwierig. Sabine fragt ganz einfach mal bei einem Haus, in dem Licht brennt, nach. Die Eigentümer kennen keinen Campingplatz, sind aber so nett und laufen mit ihr noch bis zum nächsten Restaurant am Strand. Trotz freundlicher Nachfrage dürfen wir aber dort nicht übernachten. Mittlerweile ist es stockdunkel und so bieten sie uns einen Stellplatz beim Bruder auf dem Hof gegenüber an, heben noch die Telefonleitungen über der Einfahrt an, und wir können für heute den Motor abstellen. (Bilder gibt es leider keine.)

Heute ist nach Google Maps die Straße wieder frei, und wir können weiter. Zuerst aber möchten wir noch der lieben Tante Christa zum 99.ten gratulieren und rufen in Deutschland an.

Was das Ziel der Blockade gestern war, bleibt uns verborgen. Wir kommen heute glatt durch und über die Puente El Zacatal erreichen wir am Mittag Ciudad del Carmen.

Der Namennszug, den in México gefühlt jedes Dorf besitzt

Wir verbringen den Nachmittag in der Stadt und an der Uferpromenade.

Mitten in der Stadt treffen wir auf Leguane. (Der Futterkasten ist für die Grauhörnchen.)

Markt am Nachmittag

Später treffen wir in Isla Aguada wieder auf Moni und Michael. Die beiden haben sich mittlerweile mit Birgit und Matthias, und Heidi und Gerd zusammengetan. Die vier haben wir ja schon in Teotihuacán kurz kennengelernt. So sitzen wir am Abend zu neunt um den Tisch.

Die sechs haben für morgen eine Bootsfahrt geplant und laden uns ein mitzukommen. Da Lina ja auch gerne Boot fährt sagen wir spontan zu und freuen uns auf morgen Früh.

Der Weg nach Yucatan…wird länger als geplant.

29.11 – 8.12.25

Aufbruch! Irgendwie fühlt sich DAS noch komisch an. Wir sind wirklich wieder unterwegs. Unser erstes Ziel auf dem Weg an den Golf von México ist Córdoba, die Stadt in den Bergen soll ganz schön sein. Sie zeigt sich, heute zum 1. Advent, weihnachtlich geschmückt, aufgeräumt und mit gepflegten Grünanlagen.

Wir probieren mexikanische Crêpes (auch lecker) und staunen über die Adventskränze mit 5! Kerzen.

Der Gottesdienst ist gerade zu Ende, so können wir zum Abschied noch in der Kirche vorbei gucken.

Entgegen unseren Plänen wollen wir uns doch noch Veracruz ansehen. Die älteste Hafenstadt in México.

Auch hier zeigt sich die Altstadt sehr sauber und hübsch.

Wir schlendern durch die Straßen bis an‘s Wasser. Auf dem Weg kommen uns viele Soldaten in weißen Uniformen entgegen. Die Stadt ist scheinbar ein größerer Marine Stützpunkt.

Beim Bäcker lächeln uns die süßen Teilchen an. ☺️ Da können wir nicht „no“ sagen. 😉

Abends fahren wir raus aus der Stadt nach Alvarado und fragen bei einem sehr rustikalem Restaurant direkt am Strand, ob wir hier übernachten dürfen? Sie haben absolut nichts dagegen und die Betreiber besuchen und später noch. Wir fühlen uns richtig wohl, sitzen im leicht kühlen Seewind und schauen einem Fischer bei der Arbeit zu.

Wie wir so entspannt sitzen fällt Clemens plötzlich auf, dass nun auf der rechten Seite Fett im vorderen Radkasten klebt. 😳 Bei näherer Betrachtung stellt er fest, dass die neue Staubmanschette ein Loch hat und Schmierfett von sich schmeißt 😟. Wir hatten gehofft, dass sich das Problem erledigt hat. Nun ist erstmal Familienrat angesagt und alle Pläne für die nächsten Tage werden über den Haufen geworfen.

Da Veracruz nicht weit ist und dort einige Werkstätten zu finden sind, fahren wir zurück, versuchen bei VW ein neues Teil zu bestellen und müssen erstmal warten und suchen uns ein schattiges Plätzchen in der Stadt.

Wegen des unguten Gefühls, dass wir das Teil hier nicht bekommen werden, bestellen wir es parallel auch in Hannover und Holger holt es ab. Da KFZ-Ersatzteile von Privatpersonen nicht nach México verschickt werden dürfen ist ein Versand per Paketpost nicht möglich. Über WhatsApp finden wir Sandie und Karsten von „Ewald On Tour“, sie fliegen Ende des Jahres von Deutschland nach Cancun und würden uns das Teil mitbringen. Also schickt Holger das Paket schnell per DHL-Express zu den beiden. Wir vertreiben uns die Wartezeit in der Stadt und schlendern durch (klimatisierte) Einkaufszentren. Die Weihnachtsdekoration steht schon.

Wir wechseln den Standort und mieten uns auf einem Campinplatz am Meer ein. Wir sind die einzigen Camper, aber der Pool wird auch von Tagesgästen genutzt.

Inzwischen stellt sich heraus, dass VW in Mexiko das Ersatzteil tatsächlich nicht liefern kann, und wir überlegen ein Provisorium einzubauen, um weiterfahren zu können. Eduardo und seine Werkstatt finden wir über iOverlander und sie bauen eine ähnliche Staubmanschette ein. Das sollte erstmal für ein paar Wochen halten. Zum Abschied müssen wir uns noch auf der Wand in der Werkstatt „verewigen“. 😉

Auf unserem Campingplatz ist es nun richtig voll geworden. Monika und Michael, die wir bereits kurz in Teotihuacán getroffen haben, sind vorgestern zu uns gestoßen und seit gestern stehen hier 3 deutsche Overlander.

Wir wollen aber morgen weiter auf der Küstenstraße Richtung Yucatan.

Die ersten Tage wieder in México und CDMX

20.11. – 28.11.25

Heute erstmal ausschlafen und gemütlich frühstücken. Dank Laura, unserer Vermieterin, haben wir einen vollen Kühlschrank und genug zu essen da.

Dann läuft Clemens zum Lager und holt Rocky ab. Auf dem Weg fäll ihm dieses Garagentor auf. Einfach schön…

Der Schriftzug kurz vor dem Campingplatz

Leider ist die Batterie hinüber und der Anlasser sagt nichts mehr. Mina, die Betreiberin des Campingplatzes, holt zuerst ihr eigenes Auto für die Starthilfe und, als das nicht ausreicht, einen Mechaniker. Mit zwei Batterien gelingt das Starten und Rocky blubbert so vor sich hin.

Für heute (Freitag) hat Sergio schon einen Termin in der Werkstatt gemacht, eine Ersatzbatterie haben wir gestern noch leihweise eingebaut bekommen. Heute wird nun das Kühlerror getauscht, die Staubmanschetten erneuert, die neue Batterie eingebaut und gleich noch Öl und Ölfilter gewechselt. Dabei hat Yaix (der Mechaniker) gesehen, dass im rechten Vorderreifen ein Nagel steckt. Wird gleich mit gemacht und Clemens muss im Reifenladen auch gleich noch ein mexikanisches Bier probieren. 🍺

Zum Abschluss des Tages gibt Yaix noch Pizza für alle aus. Die Stimmung ist einfach familiär und jeder arbeitet so lange, bis es fertig ist.

So ist Clemens erst spät wieder im Airbnb, Lina ist schon im Bett und für die anderen beiden wird der Abend auch nicht mehr lang…💤

Die Tage vergehen „wie im Flug“, heute besuchen wir Heike und Burkhard, die zufällig auch in Teotihuacan sind, freuen uns über das Wiedersehen und klönen mal wieder richtig nett.

Das Auto bekommt eine Wäsche, Lina fährt Fahrrad und wenn sie absteigt liegt eine der Katzen auf dem Sitz.

Heute ist schon der 25.11. und wir möchten mal wieder was ansehen. Die Pyramiden liegen fußläufig entfernt, so bleibt das Auto stehen und wir machen uns früh auf den Weg. Zu morgendlicher Stunde ist noch nicht so viel los und die Sonne noch nicht so heiß.

Die große Pyramide in Teotihuacán, die Sonnenpyramide, ist wohl die drittgrößte der Welt. Wer sie gebaut hat ist nicht bekannt. Als die Azteken die Stadt entdeckten, war sie von ihren Bewohnern bereits verlassen.

Die zweite große Pyramide ist die sogenannte Mondpyramide, zwischen den beiden verläuft eine breite Straße, die von den Azteken „Straße der Toten“ genannt wurde.

Die Ausmaße der Anlage und der Stadt, die angeblich 200.000 Einwohner zählte, sind einfach gigantisch.

Die Bauten waren wohl bunt geschmückt und reichlich verziert.

Schatten ist in der Anlage leider kaum zu finden. So machen wir uns am Mittag wieder auf den Rückweg. Die Bilder müssen wir erstmal verarbeiten und überhaupt begreifen, was es bedeutet ohne technische Hilfsmittel oder Zugtiere solche Bauwerke und so große Städte zu bauen.

Auch muss eine gute Logistik dahinter gesteckt haben, um so viele Menschen zu ernähren, mit Wasser zu versorgen und die Abfälle zu beseitigen.

Den Rest des Tages verbringen wir mit zusammenpacken und umräumen. Morgen werden wir das Ferienhaus wieder verlassen und in Rocky einziehen.

Wir ziehen aus, vielen Dank nochmal an Sergio für die Hilfe und Unterstützung, die wir in der letzten Woche erfahren durften 🙏

und wechseln einfach wieder auf den Campingplatz, auf dem Rocky auf uns gewartet hat.

Das erste Frühstück wieder zu Hause. 😀

In Teotihuacán wird alles weihnachtlich geschmückt.

Da in México Stadt (CDMX) eine etwas undurchsichtige Regelung für Fahrverbote gilt, und wir als Ausländer scheinbar mit einem Diesel überhaupt keine Genehmigung bekommen würden, leisten wir uns ein Uber und lassen und kutschieren. Lina gefällt‘s.

In CDMX angekommen enttäuscht uns erstmal der riesige kahle Platz mit einfallslosen Betonplatten, sehr viel Polizeipräsenz und der riesigen Flagge in der Mitte. Die Kathedrale, angeblich die größte in ganz Nordamerika, wirkt bei der Weite irgendwie klein und unscheinbar.

Wir schauen uns die Kathedrale näher an und im Innern ist sie übervoll verziert und vergoldet.

Zurück auf dem Zócalo zieht es uns in die Vergangenheit. Die Azteken haben hier auf einer Insel im längst trockengelegten Texcoco-See ihre Hauptstadt Tenochtitlan errichtet. Sie war 1519 mit rund 300.000 Einwohnern eine der größten Städte der Welt. Der Markt, einer der größten Handelsplätze Amerikas, wurde täglich von tausenden Menschen besucht. Die Spanier zerstörten die Stadt vollständig und errichteten an dem Platz ihre México-Stadt.

In 1978 stießen Arbeiter der Elektrizitätswerke zufällig auf die große Coyolxauhqui-Steinplatte. Daraufhin ordnete die mexikanische Regierung ein groß angelegtes archäologisches Projekt an, das von 1978 bis 1982 dauerte. Dazu wurden 13 Häuser abgerissen und die Grundmauern des Templo Mayor freigelegt. Heute gucken wir mit Bewunderung auf die im Original erhaltenen Reste der vergangenen Hochkultur.

Sehr anschaulich sind die Modelle von der Insel und der Stadt.

Leider können wir nur erahnen, wie schön und bunt die Tempel und Häuser einmal waren. Hier wurde übrigens nichts restauriert, sondern es ist alles so erhalten wie ausgegraben.

Auf dem Weg zum „Palacio de Bellas Artes“ stolpern wir zufällig in eine Ladenpassage mit Kirchenzubehör (alles was Clemens schon seit Jahren gesucht hat),

beobachten Schamanen bei der Arbeit (oder beim Geld verdienen),

überqueren nochmal den großen leeren Platz,

und erreichen den „Palast der schönen Künste“.

Bekannt ist das Schauspielhaus nicht nur wegen der Aufführungen, sondern auch für die Wandgemälde und die Kunstausstellung.

Nach einiger Mühe und Suchen nach dem Eingang für Rollifahrer und dem „komm wir gehen da jetzt einfach rein“ gelangen wir über das Untergeschoss und einen Aufzug mit Aufzugfahrerin ins Foyer. Die Karten für das Museum bekommen wir geschenkt und so bringt uns besagte Aufzugfahrerin auch in die Ausstellungsetagen.

Die Bilder sind eher modern und „berühren uns nicht so“. 😉

Die beiden Schönheiten sind gerade beim Fotoshooting…(rechtes Bild)

Wieder draußen fällt uns noch der Kontrast zwischen Kolonialzeit und Moderne auf.

Uns beschleicht der Hunger! Nun soll es hier in CDMX einen besonderen Taco geben, den „Taco al Pastor“. Auf dem Weg zur empfohlenen Taquería kommen wir noch an einem Denkmal vorbei, das wir hier nicht erwartet hätten. CDMX überrascht uns 😳.

Dann gibt’s endlich den, wirklich sehr leckeren, Taco al Pastor mit an einem Drehspieß gegrilltem Schweinefleisch und Ananas, Zwiebel, Koriander und etwas Limette. 😋

Noch im Laden bestellen wir uns ein Uber, der uns direkt davor abholt und wieder nach Hause fährt. Im üblichen Feierabendstau (oder ist hier den ganzen Tag über Stau?) laufen die Verkäufer durch die Reihen.

Wir sehen noch Kunst auf den Mittelstreifen und die Anbindung der Vorstädte mittels Seilbahn.

Und eine Siedlung am Hang, in der die Häuser ganz besonders gestrichen sind.

Der Sommer in Deutschland…

Als wir im Juni zurück in Deutschland waren, hatten wir uns auf einen wettermäßig schönen Sommer gefreut. Leider wurden wir ein wenig enttäuscht. Nicht, dass es nur schlechtes Wetter gegeben hätte, aber im Schnitt – Petrus, das musst auch du zugeben – war das nicht so toll. So hatten wir Zeit, Freunde und Verwandte zu besuchen und auch an der einen oder anderen der reichlich angebotenen Veranstaltungen teilzunehmen.

Touren im Sommer gingen nach Hammelburg, Bruchköbel, Berlin, Lüneburg oder auch einfach mal nach Hannover.

Im Café Safran alte Erinnerungen an viele vergangene Törnbesprechungen aufleben lassen.

Der Stein in Lüneburg erinnert uns dann doch wieder, wir wollen ja noch die Panamerikana weiter fahren. Diese gemeinsamen Träume wollen wir umsetzen und gemeinsam „erleben“.

Nun ja, der Herbst hat dann gefühlt wettermäßig noch was gerissen und wir haben noch schöne Tage erlebt. Zum Abschied hat er nochmal alles gegeben.

Und nun ist der Tag vor dem Abflug da! Wir überlegen (wie immer), ob wir an alles gedacht haben…

Natürlich nicht, irgendwas vergessen wir immer, nur dass es uns jetzt nicht einfällt – klar sonst hätten wir es ja nicht vergessen.🤪

19.11.25, der lange Tag.

Heute ist der 19. November 2025 und wir sind wieder unterwegs. Um 0230 Uhr aufgestanden, haben wir die letzten Dinge erledigt und fahren pünktlich mit Holger zum Flughafen. Das Gepäck macht, bis auf den Akku von Linas Rolli, keine Probleme beim Einchecken. Trotz vorheriger Anmeldung und Genehmigung durch Air France müssen wir lange diskutieren. Letztlich wird noch der Pilot direkt befragt und der Akku darf mit.🥵

Der Zwischenstopp in Paris läuft gut, so sitzen wir bald im Flugzeug nach México.

Nach gut 11 h Flug begrüßt und México mit dem Blick auf den Popocatépetl, so aktiv wie vor unserem Heimflug.

Die Taschen und der Rolli sind komplett und heile in MEX angekommen. Lina‘s Begleitung ist richtig nett und hilfsbereit und bringt uns und das Gepäck bis zum Ausgang wo Sergio auch bald auftaucht, das Gepäck hinten auf den Pickup verlädt und uns durch den chaotischen abendlichen Verkehr in CDMX zum Airbnb bringt.

Wir laden noch aus und fallen alle drei, nach vollen 24 Stunden, todmüde ins Bett… morgen ist bestimmt Zeit für alles weitere.💤💤💤