Ein neuer Versuch
Planen, Vorbereiten, Umstoßen und wieder Neuplanen
Im Februar und März 2024
Nachdem wir nun unseren Rocky wieder repariert haben, und mit uns selbst auch wieder im Klaren sind, wollen wir es dieses Jahr nochmal versuchen.
Wir planen erstmal nach Galveston / Houston zu verschiffen und anschließend durch die Mitte der USA nach Norden zu fahren. Im Sommer winkt dann Canada und vielleicht Alaska mit neuen Abenteuern…
Soweit der Plan, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…
Das gebuchte Schiff, das unser rollendes Zuhause nach Texas bringen soll hat schon jetzt 4 bis 5 Wochen Verspätung. Das ist uns eindeutig zu spät, so versuchen wir umzubuchen. Leider sind die anderen Schiffe bereits völlig ausgebucht oder komplett abgesagt. Leider kann uns kein Spediteur eine Verbindung an die Golfküste anbieten.
Etwas planlos suchen wir nun eine andere Möglichkeit unser Auto nach Nordamerika zu verschiffen. Nach einigem Hin und Her buchen wir schließlich Baltimore für die Ankunft am 30.3.24. Das ist zwar viel weiter nördlich, und damit vermutlich auch viel kälter, aber wir haben wenigstens eine Möglichkeit gefunden. Da wir unsere Flüge bereits auf den 10.4. umgebucht hatten, kommen wir also voraussichtlich gut eine Woche später an. Vielleicht verschiebt sich ja die Ankunft von Rocky auch noch nach hinten.
Nun sind erstmal die letzten Wartungen und Reparaturen (neue Bremsen) an Rocky fällig. Dann noch die Trennwand zwischen Fahrerkabine und Wohnraum einbauen, alle Klamotten verstauen und auch das Fahrrad für Lina soll diesmal mit. Ist zwar eng in den Staufächern, aber es passt irgendwie alles rein.

07.03.24
Heute ist es soweit, wir fahren nach Hamburg und geben Rocky mal wieder im Hafen ab.

Anschließend schauen wir schonmal in „Amerika“ vorbei…

Erstmal nur im „Miniatur Wunderland“, aber das hat sich seit unserem letzten Besuch auch mächtig gewandelt. Da gibt es viele neue Abschnitte, und sogar „Südamerika“ zu sehen. Einfach toll, was die da auf die Beine gestellt haben.
13.03.
Rocky geht auf Reisen
Die Atlantic Sea verlässt Hamburg und Rocky ist (hoffentlich) an Bord.

Bei uns zu Hause laufen die Vorbereitungen und wir verabschieden uns so nach und nach von Freunden und Verwandten. Ist nicht immer ganz leicht, für so lange Zeit „tschüss“ zu sagen. Einerseits freuen wir uns riesig auf das bevorstehende Abenteuer, andererseits werden uns die Freunde und Familie wahrscheinlich wieder fehlen. Abschied fällt halt schwer, die Aussicht auf die Reise macht aber auch Mut.
Umplanen
26.3. – 27.3.
Apropos umplanen…heute morgen erreicht uns die nächste Schreckensnachricht, in Baltimore ist ein Containerschiff gegen den Brückenpfeiler der Francis Scott Key Bridge gefahren und hat die Brücke zum Einsturz gebracht. Der Hafen ist für Schiffe somit erstmal nicht erreichbar, und unser Auto wird wohl woanders ausgeladen…

Heute 27.3. haben wir von Overlander Shipping die Nachricht bekommen, dass Rocky nun bereits am 30.3. in New York entladen wird und wir ihn dort abholen müssen. Wie wir von Washington, wo wir am 10. landen werden, nach New York kommen und wo wir in der Zeit bis zum Einzug in Rocky übernachten werden, müssen wir nun wieder neu planen.
Nichts ist so beständig wie die Veränderung…
4.4.
Heute haben wir die „Freistellung“ und die Adresse vom Hafen in New York erhalten.
Nun haben wir alles für das Auto zusammen und können uns auf den Flug vorbereiten.
Aber was heißt eigentlich „alles“ für das Auto?
– Für die Verschiffung muss das Auto blickleer sein, das heißt es dürfen keine Sachen offen rumliegen also alles in Schränken und Fächern verstauen.
– Für die Abgabe in Hamburg muss eine Inventarliste abgegeben werden, die Gasflasche muss leer und der Diesel-Tank darf nur maximal 1/4 gefüllt sein. Da die Autos auf eigener Achse ins Schiff gefahren werden, muss der Zündschlüssel abgegeben werden. Den Wohnraum haben wir mit einer Trennwand vom Fahrerbereich abgetrennt und die hinteren Türen mit Zusatzschlössern gesichert.
– Dann mussten wir das Auto beim amerikanischen Zoll für die temporäre Einfuhr anmelden. Dafür haben wir von der „United States Environmental Protection Agency“ eine „Ausnahmegenehmigung“ bekommen.
– Natürlich brauchen wir eine Haftpflichtversicherung in den USA und Canada. Diese wird für ausländische Fahrzeuge zurzeit nur von „Segura Gringo“ angeboten.
– Unsere deutsche Versicherung war so nett, und hat die Gültigkeit der Vollkasko auf Amerika erweitert, so genügt uns nur eine Haftpflicht von „drüben“.
– Wenn das Auto am Ziel angekommen ist benötigen wir zunächst erstmal die Frachtpapiere (Freistellung), ohne die bekommen wir das Auto nicht aus dem Hafen
Wir selbst haben nun das AirBnb in Baltimore storniert und in Newark ein anderes gebucht. Der Mietwagen ist umgebucht und ein zusätzliches Hotelzimmer für die erste Nacht haben wir auch gefunden.
Ach ja, hier zu Hause sind auch noch ein paar „Kleinigkeiten zu erledigen und für die nächsten 8 Monate zu organisieren. So kommt einfach keine Langeweile auf…
Auf ein Neues
10.4. bis 17.4.
Heute geht es wirklich los! Wir haben in den letzten Tagen noch so einiges umgeplant und umgebucht. So mussten wir das AirBnB in Baltimore absagen und in der Nähe von New York ein anderes buchen, der Mietwagen musste umgebucht und ein Hotel für den Zwischenhalt auf der Fahrt von Washington nach New York gebucht werden.
Aber nun steht Holger pünktlich vor der Tür um uns zum Flughafen zu bringen. Lina bekommt wieder den Rolliservice direkt ab Auto und wir alle bekommen noch Besuch von Kirsten und Michael.



Kaum im Flugzeug angekommen starten wir zum ersten kurzen Flug nach Frankfurt. Dort gelandet müssen wir uns beeilen, da es hier mit dem Rolliservice nicht recht klappt und wir uns schließlich selbst den Leihrolli nehmen um schnellstmöglich zum Abflugbereich der internationalen Flüge zu kommen – gerade noch rechtzeitig! Pass- und Boardingkartenkontrolle und schon sitzen wir in unserem Flieger nach Washington. Das ging jetzt sehr schnell. 😅
Der Flug vergeht ruhig und die Flugbegleiter sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Lina kann sich sogar quer hinlegen und döst ein wenig.

In Washington angekommen steht der Leihrolli schon bereit und ein hilfsbereiter Mitarbeiter schiebt Lina vorweg zur VIP Einreisekontrolle. Wir erklären dem Officer unser Vorhaben und dass wir gern 8 Monate Aufenthalt genehmigt bekommen möchten. Er schaut sich unseren ausgedruckten „Reiseplan“ an, berät sich mit seinem Vorgesetzten und mit den Worten, „Eigentlich sind mit euren B2 Visum nur maximal 6 Monate Aufenthalt möglich, aber ich gebe euch die gewünschten 8 Monate“. 😀😀😀😀
Echt nett!!! So kann es weiter gehen. 😀 Wir können nun bis kurz vor Weihnachten in den USA bleiben.
Lina‘s Servicemann bringt uns noch bis zum Busshuttle, mit dem wir die Mietwagenstation abseits des Terminals erreichen. Kurze Übergabe und wir sitzen im Auto und fahren Richtung NY. Nach 150 km und einigen Staus sind wir am Hotel angekommen, checken ein und fallen nach 22 Stunden doch recht müde ins Bett. Kaum zu glauben, dass wir am Morgen noch zu Hause aufgestanden sind und nun irgendwo zwischen Washington und NY einschlafen.😴
Heute erreichen wir Newark und fahren gleich zum Hafen um Rocky auszulösen. Das Prozedere gestaltet sich sehr zäh und schwerfällig. Clemens hat Glück, da von den etwa 40 Wartenden Fahrern etwa die Hälfte nach 2 Stunden Wartezeit weggeschickt wird und er der letzte ist, der noch heute bedient wird. Alle anderen LKW Fahrer müssen morgen wieder kommen. 😩
Nach 3 Stunden (davon ca. 98% Wartezeit) kann Clemens unser Auto aus dem Hafen fahren und wir haben Rocky samt Inhalt unbeschadet und vollständig wieder. 😀

Da wir ganz in der Nähe der Station vom Autovermieter Sixt am Flughafen Newark sind, bringen wir den Mietwagen gleich zurück. So müssen wir morgen nicht extra nochmal losfahren und wir brauchen ihn ja nun nicht mehr. Sabine bringt unseren SUV zurück und Clemens sucht in der Zeit einen Parkplatz in der Nähe der Vermietstation, gar nicht so einfach. 🥵
So, nun ist der Mietwagen abgegeben, und das AirBnB bezogen. Morgen werden wir dann Rocky wieder „reisefertig“ machen.

So, heute am Sonntag den 14.4. ist alles erledigt. Rocky ist umgebaut und hat auch wieder Gas getankt, die Sachen aus unserer Unterkunft sind verstaut und die Tür vom Haus hat Sabine gerade abgeschlossen. Wir sind wieder „on the road“! 😀😀😀😀
Aber nur ein kurzes Stück, wir parken Rocky auf Staten Island und fahren mit der NYC Ferry nochmal rüber nach Manhattan.

Vorbei an Miss Liberty (haben wir auftragsgemäß von Martina gegrüßt) steigen wir in Midtown aus und erklimmen die High Line, eine alte (Hoch-)Bahnlinie die zu einem Park umgebaut wurde. Vorher gibt’s noch lecker Sandwich mit Hühnchen in einem kleinen Laden an der Straße. Die Verkäuferin fragt gleich wo wir herkommen und es stellt sich heraus, dass sie für einige Jahre in Süddeutschland gelebt hat. Dafür staubt Lina gleich noch ein großes Stück Schokoladenkuchen ab. 😋 Nun aber hoch auf die High Line und wir wandern ganz entspannt viele Häuserblocks nach Süden gen Down Town.






Ist ein ganz anderes Gefühl, hier oben durch, oder besser über den Straßen zu schlendern. So ganz ohne Autoverkehr und Hektik, nur der typische New Yorker Straßenlärm und die Polizei- und Feuerwehrsirenen schallen auch hier hinauf. Am Ende geht’s dann doch wieder runter und wir nehmen die Gehwege am Hudson entlang.





Hier ist heute eine Menge los, viele nutzen die Wege zum Joggen, Radfahren oder Spazieren und es herrscht bei dem schönen Wetter reichlich Trubel auf den Spielplätzen und Wiesen am Wasser.
So haben wir NY noch nicht erlebt, eine völlig andere Seite dieser turbulenten Stadt. So genießen wir das Treiben und den Sonntag hier und fahren am Nachmittag wieder zurück zu unserem rollenden „Zuhause“.
Ja Zuhause passt irgendwie, da fliegt man fast um die halbe Welt und fühlt sich dann im Auto einfach zuhause und geborgen. 😊
Mit diesem „Zuhause“ steuern wir zur Einstimmung in New Jersey den State Park „Spruce Run“ an. Natürlich kommen wir viel zu spät an und das Office hat geschlossen. Die „State Park Police“, die auf ihrer Schließrunde vorbei kommt schickt uns aber noch durch die Ausfahrt (das Einfahrtstor ist schon zu) auf den Campingplatz und meint, „sucht euch einfach einen freien Platz und kommt dann morgen zum Einchecken im Parkoffice vorbei“. Ja, so einfach und freundlich geht das…👍. Uns gefällt es so gut, dass wir gleich für zwei Nächte einchecken und erstmal „ankommen“ möchten.



Es stellt sich wieder so ein vertrautes Gefühl ein. Heute haben wir nach dem (späten und ausgiebigen) Frühstück noch die Facilities hier im Park genutzt und auch Wasser wieder aufgefüllt.

Unsere Route soll uns weiter Richtung Nordwesten führen und wir buchen heute erstmals über „Boondockers“ (Landvergnügen in D) einen Übernachtungsplatz.
Unsere Gastgeberin ist sehr freundlich und empfängt uns herzlich. Wir kommen im Gespräch auch auf unser Auto, und Kate ist zurzeit selbst dabei, einen Van auszubauen. Nun ja, Selbstausbauer unter sich, das kann ein abendfüllendes Gesprächsthema werden. 😀

Das Haus und der Stellplatz liegen abseits der Straße und sind über eine 500 m lange steile Einfahrt zu erreichen. Somit verbringen wir eine total ruhige Nacht auf dem Hof.
Unser heutiges Ziel ist der „Grand Canyon of PA“, der State Park Leonard Harrison liegt an der Ostseite der Schlucht und man kann wohl direkt von dort in die Schlucht hinunter sehen. Das ist nun unser Ziel. Vorher müssen wir schon wieder unsere Vorräte auffüllen und halten noch kurz bei Walmart an. So ausgerüstet erreichen wir, diesmal tatsächlich während der Öffnungszeit, den Park und checken für eine Nacht auf dem Campground ein. Bevor es anfängt zu regnen wandern wir noch zum Lookout und gucken uns den Canyon von oben an.



Anschließend gibt es Leckeres vom Grill und kaum ist draußen alles wieder verstaut, fängt der Regen auch schon an.

Morgen wollen wir eine alte Eisenbahnstrecke, die unten im Canyon verläuft und zum Radweg umgebaut ist, zu Fuß und mit Trike erkunden. Aber nun prasselt der Regen aufs Dach und der Schreiber ist müde… gute Nacht.💤
Ein „Grand“ Canyon, eine Hall Of Fame und der erste Nationalpark
18.4. – 21.4.
Hallo aus dem Grand Canyon von Pennsylvania. Das Wetter ist wieder besser und wir wandern auf dem Grund des Canyon. Hier gibt es eine alte Bahnlinie, die zum Rad- und Wanderweg ausgebaut ist.
Das Trix ist schnell vom Fahrradträger abgenommen und aufgebaut. Dabei stellen wir fest, dass der Rollator, den wir ebenfalls auf den Fahrradträger verstaut haben, sich nicht richtig befestigen lässt. Der muss nun wieder in das Auto umziehen uns so wird es ein wenig eng in dem Staufach unter Lina‘s Bett. Aber irgendwie geht das auch… Apropos gehen, wir gehen nun auch los.


Die Landschaft hat zwar kaum was mit dem Grand Canyon in Arizona gemein, aber es lässt ich toll fahren und laufen.
Nach einer Nacht im Allegany State Park nahe Jamestown gibt es das erste frische Brot aus dem Omnia Backofen. Sabine hat über die letzten Tage den Sauerteig angesetzt, gestern Abend den Teig fertig gemacht und heute während des Frühstücks hat das Brot gebacken.

Sieht schon mal gut aus, mal sehen ob es auch so gut schmeckt…
Nun fahren wir erstmal weiter zum Lake Erie und dann an der Südseite des Sees weiter bis Cleveland. Die Rock & Roll Hall of Fame lockt uns.

Der Bau an sich sieht schon mal interessant aus, ist angeblich vom selben Architekten entworfen worden, wie die Pyramide des Louvre. Im Innern empfängt und erstmal die Nachricht, dass Eintrittskarten nur online gebucht werden können. Nur gut dass wir unsere iPhones dabei haben und buchen können. Dann fühlt sich Clemens gleich um ein paar Jahre (oder auch ein paar mehr Jahre) zurückversetzt.


Lina mag die Musik, die hier überall ziemlich laut ist, auch sehr.

Obwohl der Herr nun nicht gerade „unsere Zeit“ war, werden die Musiker und Gruppen im Untergeschoss einzeln geehrt.
Beim durchwandern der Gänge fällt einem doch auf, wie sehr die Musik und die Musiker auch die Zeitgeschichte geprägt haben und es drängt sich die Frage auf, „Wäre es ohne die Musik auch so gelaufen?“. Aber wie sagte damals meine Geschichtsleherin schon, „Man darf in der Geschichte die Frage „Was wäre passiert wenn“ nicht stellen, man kann sie nicht beantworten“. So genießen wir den Rundgang zwischen Elvis, Tina Turner und Pink Floyd.

Im Anschluss schlendern wir noch ein wenig durch den alten Hafen und kurven zum Abschluss noch durch die Stadt am Tower City Center vorbei, bevor wir Cleveland wieder verlassen.


Das Nächste Ziel ist der Cuyahoga Valley National Park. Da wollen wir morgen den einen oder anderen Trail ausprobieren. Für heut ist aber erstmal Schluss und wir übernachten das erste Mal bei „Cracker Barrel“, einer General Store Kette mit Restaurant. Die haben ausgewiesene WoMo-Parkplätze und man darf über Nacht stehen. Die kulinarischen Genüsse, die sie anbieten halten leider nicht das, was die Karte verspricht. Nun gut, wir haben es ausprobiert, und der Parkplatz ist auf jeden Fall besser und ruhiger als bei Walmart.
Der Nationalpark bietet echt schöne Wege zum Laufen und auch zum Radfahren. So haben wir alle unseren Spaß und Bewegung.


Können Wildlive beobachten,

und erfahren auch noch etwas über die geschichtliche Nutzung des Tals mittels eines Kanals.

Zum Schluss besichtigen wir noch die Brandywine Falls im Park. Irgendwie müssen Clemens und Sabine bei dem Namen immer an „Herr der Ringe“ denken.

Dann machen wir uns auf, die Amish zu besuchen. Hier im Gebiet haben sich vor allem Deutsche und Niederländer angesiedelt, die ihren Glauben in der Heimat nicht ungestört leben durften. Den traditionellen Lebensstil haben sich einige bis heute bewahrt. So lehnen sie moderne Geräte und Elektrizität ab und bewirtschaften die Äcker mit Hand und Pferdekraft. Wir übernachten auf einer stillgelegten Amish Farm in einem wunderschönen Tal.
Vom alten Glauben, Fliegen, Trecken und vielen anderen Tieren
22.4. – 26.4.
Wir wachen heute Morgen auf einer stillgelegten Amish Farm auf. Die Farm wird als „Museum“ oder soll ich besser sagen als Anschauungsobjekt genutzt und wir können als „Harvest Hosts“ Mitglied auch hier übernachten. Zurzeit ist noch alles geschlossen, so dürfen wir auf der Farm stehen, können uns aber leider nichts ansehen. Ab 2. Mai geht es dann hier richtig los.

Der Hof liegt in einer richtig schönen Landschaft wunderschön ruhig in einem kleinen Tal. Echt schade, dass der Hof nicht mehr aktiv bewirtschaftet und bewohnt wird.
Auf der Straße wird vor langsam fahrenden Kutschen gewarnt,

und tatsächlich tauchen die dann immer wieder auf.

Wir versorgen uns in Sugarcreek in einem niedlichen Supermarkt mit frischen Lebensmitteln und genießen dann noch ein lecker Eis (selbstgemacht im Laden)


Die Bearbeitung der Äcker erfolgt hier vierspännig,

oder sogar sechsspännig.

In Dayton gucken wir mal im Haus der Brüder Wight vorbei und bestaunen ihre Fluggeräte.

Das Gebäude ist das originale, in dem die Brüder mit ihrer Familie gelebt und gearbeitet haben. Zur Straßenseite hin hatten die Eltern einen Laden, der ebenfalls „erhalten“ ist.

Heute übernachten wir auf einer Bienen-Farm in Martinsville. Hier leben im Sommer ein paar Menschen und ca. 1000 Bienenvölker. Wir werden, wie schon so oft, sehr freundlich empfangen, können uns einen Platz auf dem Hof aussuchen und auch am nächsten Tag noch Wasser tanken. Einfach toll. 😀


Unser nächstes Ziel ist Saint Louis, dazu überqueren wir den Mississippi und sind nun bereits in Missouri, dem zweiten Staat nach Indiana in dem die Central Time gilt. Also 7 Stunden Zeitversatz gegenüber Deutschland.

Der Gateway Arch ist das Wahrzeichen der Stadt und mit 192 m Höhe wohl auch das höchste Monument der USA. Es soll die frühere Rolle der Stadt als Tor zum Westen symbolisieren. Sieht aus der Nähe betrachtet wirklich gigantisch aus. Wir finden ganz in der Nähe einen Parkplatz und wundern uns über so viele freie Plätze, aber dazu später mehr.

Erstmal zur Gateway Arch Riverfront. Es gibt eine Bahn auf jeder Seite des Bogens, damit erreicht man eine Aussichtsplattform im Scheitelpunkt. Da wollen wir rauf.

Im Visitor Center müssen wir leider erfahren, dass eine Auffahrt zum obersten Punkt für Rollifahrer nicht möglich ist. Den Rolli unten stehen lassen und Lina zu Fuß mit hoch zu nehmen erscheint uns zu wage, da wir nicht wissen, wie lange sie auf den Füßen durchhalten wird. So entschließen wir uns, das Museum unterhalb des Bogens anzusehen.


Das ist mal eine sehr gut gemachte Ausstellung über die „Eroberung“ des Westens. Hier haben auch die „First Nations“ ihren Platz gefunden und es gibt sehr viel zum anfassen. So hat Lina auch ihren Spaß im Museum 😀 (kommt ja sonst nicht so oft vor).
Danach noch ein Spaziergang durch die Stadt. Dabei fällt uns auf, dass es irgendwie verlassen und leer wirkt. Nicht, dass wir Gedränge lieber hätten, aber so einsam durch eine Stadt zu schlendern ist doch schon komisch. Naja, das obligatorische Foto mit dem Old Courthouse im Vordergrund, den Hintergrund kennst du ja bereits.

Nun sind wir, etwas westlich von Saint Louis, in Wentzville auf einer Alpaca-Farm gelandet. Die Viecher sind zwar nicht so zahlreich wie die Bienen vorhanden, aber vieeel süßer. 😍


Außerdem gibt’s hier noch Ziegen, Enten, Gänse, Esel, Hunde, Katzen und freilaufende Schweine. 😀

Schöne grüne Hügel, verschlungene Wasserläufe, eine alte berühmte Straße und ganz, ganz viel Hilfsbereitschaft
27.4. – 3.5.
Wir haben uns überlegt noch einen Abstecher nach Süden zu machen. Die Ozark Mountains locken mit viel schöner Landschaft und tollen Flussläufen. So verspricht es zumindest der Reiseführer.
Auf dem Weg dahin übernachten wir zur Abwechslung mal wieder im National Forest. Die Sutton Bluff Recreation Area bietet alles was wir für eine Nacht brauchen und Lina kann sich im Bergfahren üben. (Hilfe ist gern gesehen.)

Hier ist die Natur bereits viel weiter als im Norden und das frische „Grün“ tut richtig gut.


Das Wetter hier ist leider nur „mäßig“, sehr feucht und warm. Im Radio hören wir den ganzen Tag bereits Tornado Warnungen. Hoffentlich bleiben wir verschont.


Viele Treppenstufen führen zu einer eingefallenen Höhle, genannt Devils Well.

Leider versperrt uns der kleine Wasserfall am Eingang den weiteren Weg. Aber Lina hat Spaß beim Treppelaufen!!!


Apropos verschont bleiben, wir sind von Saint Louis aus, glücklicherweise nach Süden, und nicht wie geplant nach Westen gefahren. Heute haben wir erfahren, dass besonders in der Region Omaha und Kansas City schwere Tornados gewütet haben. Da wären wir bei unserem alten Plan möglicherweise direkt reingerasselt. Verschont bleiben wir aber nicht von Schäden am Auto. 😩 Nun hat sich Rocky überlegt, das Kühlwasser ganz langsam von sich zu geben. So langsam fängt Clemens an das Auto zu hassen. 😡
Also Leck suchen und ggf. reparieren (lassen).
Richtung Springfield überholen wir langsam einen scheinbar unendlichen Güterzug voller Container. Vorn ziehen drei Locks hintereinander.

Westlich von Springfield treffen wir dann auf die

und halten an der „Old Sinclair Gas Station“. Schöne Sammlung alter Sachen um das Gebäude und in der alten Garage.



Weiter auf der legendären Route 66 steht die letzte Betonbogen Brücke der alten „66“,

und noch ein Stücken weiter glänzt die „Main Street“ von Galena.

Wir versuchen kurzfristig für heute Abend noch einen Stellplatz bei Harvest Hosts zu buchen. Leider bekommen wir keine Rückmeldung, so dass wir einfach hinfahren. Wie sollte es anders sein, stehen wir vor verschlossenem Tor. Beim Nachbarn gegenüber fragen wir nach, ob das die richtige Einfahrt ist? Ja, das ist sie, aber warum sie verschlossen ist, kann er uns auch nicht sagen. Spontan bietet er uns einen Platz zum Übernachten auf seinem Hof an. Wir nehmen dankbar an. Als er Feierabend macht kommt er nochmal zu uns und zeigt uns wo wir nachts Licht anmachen können, falls wir es brauchen und wenn wir noch grillen wollen, der Kohlegrill im Schuppen ist noch warm, und zusätzliche Holzkohle steht daneben. Wenn wir wollen können wir den Grill nutzen und uns in den Schuppen setzen. Absolut nett und hilfsbereit, wenn man bedenkt, dass wir völlig fremd sind. Einfach überwältigend.
Wir genießen den Abend und das Essen.

Später die Aussicht aus der Schiebetür und in der Ferne heult ein Coyote.

So, heute müssen wir nun leider doch eine Werkstatt aufsuchen, da Rocky das Kühlwasser auch nach Reparaturversuchen von Clemens noch immer nicht bei sich behält. In Wichita gibt es eine Werkstatt, die sich auf europäische Autos spezialisiert hat. Leider erklärt der Mann am Empfang, dass sie nicht an Vans schrauben und auch keine Ausnahme für uns machen. Aber hilfsbereit wie sie hier nun mal sind, gibt er uns die Adresse einer Werkstatt, die Erfahrung mit deutschen Autos hat und auch Vans repariert.
Die schrauben aber meistens nur an Mercedes und Sprinter, versuchen aber, das Ersatzteil zu beschaffen. Das dauert einige Stunden und sie haben leider keinen Erfolg. Der Meister bietet uns an, morgen Mittag wieder zu kommen, dann würden sie das kaputte Rohr ausbauen und schweißen. Das Angebot nehmen wir gern an und suchen uns für die Nacht in Wichita ein Stellplatz. Über Harvest Hosts finden wir eine etwas „alternative“ Möglichkeit auf dem Hof eines Schraubers für Rasenmäher zu bleiben. Hört sich schlechter an als es ist…

Steve, der Besitzer der Werkstatt spricht sogar ein klein wenig deutsch und erzählt uns, dass er einen Freund in Cuxhaven hat. Wir fühlen uns gut aufgehoben und beschließen gleich zwei Nächte hier zu bleiben.
Die Reparatur heute dauert doch etwas länger, so verbringen Lina und Sabine den Nachmittag in einer Shopping Mall und Clemens fährt wieder in die Werkstatt. Der Ausbau dauert dann doch länger als geplant, aber nun ist das Kühlwasserrohr wieder dicht.

Der Halter oben war abgebrochen und hat ein Loch in das Rohr gescheuert. Echt blöde gelaufen, aber das kennen wir ja mittlerweile von unserem „geliebten“ Auto.
So, nun alles wieder zusammenbauen und dann zurück zu Steve. Morgen erwartet uns dann hoffentlich Schöneres in der „Old Cowtown“ in Wichita.
Rauchende Colts, der Wächter der Prärie, weidende Bisons, Tornado-Warnung, Rinder und die Rockys kommen in Sicht.
4.5. – 8.5.24
Auch die zweite Nacht bei Steve auf der Wiese war entspannt. Heute Morgen können wir unseren Wassertank auffüllen und auch dafür möchte er nichts haben. 😍 Somit sind wir wieder für die nächsten Tage ausgerüstet und können zum Museum „Old Cowtown“ in Wichita starten. Hier ist um diese Jahreszeit kaum was los. Clemens befürchtet bei den wenigen Autos auf dem Parkplatz schon, dass sie nicht auf haben. So gehen wir erstmal ohne Lina zum Eingang, aber die Kasse ist besetzt, wir können gleich bezahlen und erhalten auch einen Plan und die Auskunft, dass um 1430 Uhr ein Gunfight auf der Main Street stattfindet. Also gehen wir Lina holen und starten unseren Rundgang.
Vor dem Eingang erwartet uns schon mal eine wilde Horde:

Drinnen sind dann vom Nachbau einer alten Trapper-Hütte,


und der ersten Traiding-Post,

bis zur Stadt mit Zimmerei, die Anfänge von Wichita vorhanden.


Da wir nicht zu spät zum Gun-Fight kommen wollen, wird die Besichtigung der weiteren Häuser auf dieser Straße erstmal verschoben.
Kaum auf der Main Street angekommen wird das Areal der Schauspieler auch schon abgesperrt und es geht los. Erzählt wird eine Geschichte, in der die durchgetriebenen Rinder eines Ranchers die Felder eines ansässigen Farmers zertrampelt haben. Es kommt zu einer Schlägerei und schließlich zur Schießerei mit einem „Opfer“. Lina hat sehr viel Spaß beim Zusehen und spendet Szenenapplaus.



Am Schluss stehen dann doch wieder alle (auch das Opfer) wieder auf den Füßen und das obligatorische Gruppenfoto mit „Special Guests“ darf auch nicht fehlen.
Dann nehmen wir uns noch viel Zeit für den Rundgang durch das tolle Museum, besuchen die etwas abseits gelegene Farm mit obligatorischem Klohaus und den Bahnhof. In der Druckerei werden wir vom „Drucker“ über die Techniken des Setzens und Druckens aufgeklärt. Als er erfährt, dass wir Deutsche sind meint er nur, dass er uns dann ja nichts über die Druckerkunst berichten müsste. 😉 Dann gucken wir in der „Turnverein Hall“ und nach vielen weiteren Läden und Häusern natürlich auch noch im Saloon vorbei.







Schwer begeistert von diesem toll gemachtem Museum verlassen wir Wichita. Wir wollen uns morgen die ursprüngliche Prairie in der Nähe von Cottonwood Falls ansehen. Ganz in der Nähe finden wir ein ruhiges Plätzchen für die Nacht.

Die Tallgras Prairie bei Cottonwood Falls ist so belassen, wie früher weite Flächen des Mittleren Westens ausgesehen haben sollen. Die Weite der Landschaft ist berauschend und erdrückend zu gleich. Satte grüne Hügel, soweit man sehen kann.

In den letzten Jahren wurden hier auch wieder Bisons angesiedelt. Wir laufen los, und nach einer knappen halben Stunde stellen sie sich uns einfach in den Weg. Es ist schon ein Grummeln im Bauch zu spüren, wenn sie so direkt gegenüber stehen. Aus dem Auto heraus ist das noch entspannt, so ohne schützendes Blech zwischen dem Bullen und mir ist es eine ganz andere Nummer. Nun ja, wir halten gebührenden Abstand und genießen einfach die Anwesenheit der so beeindruckenden Tiere.


Trotz des doch recht kalten Wind‘s Bleiben wir ehrfürchtig noch eine ganze Weile stehen und beobachten stumm die friedlich weidenden Tiere. Irgendwann wird es aber doch zu kalt und wir machen uns auf den Weg zurück nach Hause. Der Kaffee im warmen Auto schmeckt nun besonders gut. ☕️
Als Nächstes gehen wir in die Luft – oder besser noch – in den Weltraum. In Hutchinson gibt es das Cosmosphere, ein Museum der Raumfahrt, beginnend mit der Entwicklung der Rakete bis zum Wettlauf der „Supermächte“ USA und UDSSR. Vorher übernachten wir aber bei Lynn und Larry auf dem Hof. Sie bieten über „Boondockers“ einen Stellplatz an und freuen sich über interessante und wechselnde Gäste.

Von Lynn erhalten wir auch die Nachricht, dass es heute eine Tornadowarnung gibt. Wir sind zwar „nur“ im Beobachtungsbereich, aber abends gewittert es kräftig. Regen und Hagel prasseln auf Rockys Dach und machen ein mulmiges Gefühl. Im Radio laufen die Warnungen und die Hinweise sich auf Tornados vorzubereiten, möglichst Schutzräume, sogenannte „Tornado Shelter“ aufzusuchen oder sich im Keller zu verkriechen. Nun hat Rocky leider keinen Keller…

Letztlich geht alles gut (zumindest für unser Gebiet) und am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne. 🌞
Das Setup unserer Gastgeber sieht etwas anders aus als unser kleiner Rocky. Der Jeep wird als „Anhänger“ hinterher gezogen.

Wir dürfen noch Wasser auffüllen und verabschieden uns dann von wieder mal sehr netten Gastgebern.

So nun rein in den Weltraum – aber erstmal zurück in den 2. Weltkrieg.

Die ersten Raumkapseln hatten so gar kein Luxus an Bord.

Da sehen die neuen Raumschiffe von Space X schon ganz anders aus. Nun ja, die Entwicklung geht halt weiter und die ersten Autos hatten auch keine Klimaanlage. 😂 Aber auch ganz interessant mal die originale Landekapsel von Apollo 13 zu sehen.

Die Kopie des „Eagle“, das Original steht ja noch da oben, ist größer als wir uns vorgestellt haben.

Draußen dann der Amerikanische Alltag. 😀

Wir fahren durch landwirtschaftlich genutzte Landschaft und was ist das am Horizont? Wenig später und viel näher erkennen wir einen riesigen Windpark, das ist der erste große in den USA, den wir sehen. Auch hier scheint sich was zu drehen. (ruhig zweideutig zu sehen)

Bei Wright finden wir dann einen angelegten Stellplatz am See. Einfach toll wie viele Plätze es hier auf öffentlichem Land so gibt. Hier sind sogar Pit Toilets (Plumsklos) und das alles zur freien Verfügung!

Clemens nutzt die Picknickbank zum Schreiben und dann gibt’s gegrilltes. 😋 Morgen wollen wir Dodge City einen Besuch abstatten.


Die Rinderstadt empfängt ihre Besucher standesgemäß.

Früher wurden die großen Viehherden durch die Stadt nordwärts getrieben, heute wird auch noch „Live Stock“ gehandelt.

Wir haben keine Rinder gekauft und Clemens hat darauf geachtet, dass Lina nicht dem Auktionator zuwinkt. 🥵 Einfach interessant zuzusehen und vor allem das Treiben draußen zu beobachten. Die Rinder werden von Cowboys zu Pferde in die Arena und zurück getrieben. Einfach toll zu beobachten, wie eingespielt das Team Pferd und Reiter sind! Die Bewegungen wirken wie eine Einheit.

Ansonsten bietet Dodge keine besonderen Sehenswürdigkeiten, hier zehrt man noch immer vom einstigem Mythos der alten Rinderzeit.

Westlich von Dodge City wird die Landschaft brauner und wird geprägt von riesigen Rinderweiden.

Nach vielen Kilometern oder Meilen werden am Horizont die Rocky Mountains sichtbar. So allmählich haben wir die „Great Plaines“ hinter uns gelassen und freuen uns auf die Berge der Rockys!

Sanddünen im Hochgebirge, Schnee im Mai, pure Gastfreundschaft, rote Felsen
8.5. – 13.5.24
Unseren ersten Übernachtungsplatz in den Rockys finden wir ganz in der Nähe des Great Sand Dunes Nationalparks auf „Public Land“. Hier dürfen wir maximal 14 Tage am Stück kostenlos campen. Die Anfahrt ist steil und teilweise ausgewaschen, der Platz etwas schräg, aber die Aussicht ist grandios.


Nur die Temperatur und die dünne Luft in der Höhe sind für uns etwas ungewohnt. Wir campen auf über 2000 m und in der Nacht hat es so um die 5°. Naja, Hauptsache kein Frost. 🥶
Nach der langen Zeit in den Great Plains ist die Landschaft jetzt völlig anders und einfach nur toll. Völlig unerwartet trifft uns dann eine „andere Landschaft“: Wir sind im Nationalpark angekommen.

Das Wetter ist heute, zurückhaltend ausgedrückt, bescheiden. Von den Bergen sehen wir nichts und auch die Straße verschwindet manchmal im Nebel, oder soll ich sagen in den Wolken? Ab und an fällt Regen und wir besuchen erstmal das Visitor Center um ein paar Informationen zu bekommen. Die haben wie in allen anderen NP’s auch eine gute Karte vom Park. Wir fragen nach, ob der 4×4 Trail fahrbar ist? Der nette Ranger erzählt uns, dass dieses Frühjahr bisher nur ein Teil der Strecke geöffnet ist und rät und davon ab, diesen Teil bei der Witterung zu fahren. Die Flussdurchfahrt am Beginn ist sandig und weich, 4 Tonnen wären da viel zu viel. So erkunden wir die Dünen zu Fuß und bekommen einen Schlüssel mit dem wir uns einen speziellen Rolli ausleihen können. Kaum wieder vor der Tür fängt es richtig an zu schneien.

Ey Petrus, was soll der Blödsinn. Wir haben heute den 9. Mai und nicht den 9. November! Es ist nur ein kurzer Schauer aber der Wind ist saukalt. Nach Sabines „Zwiebelprinzip“, wir haben keine Winterjacken mit, ziehen wir mehrere Schichten übereinander, holen den Rolli und los geht’s.


Mit so vielen und hohen Dünen haben wir hier mitten im Hochgebirge nicht gerechnet. Das sind angeblich die höchsten Dünen in den USA (haben wir aber über die Oregon Dunes 2018 auch schon gehört😉)
Da er so schön liegt fahren wir heute wieder zurück zu unserem Public Land Stellplatz. Das Wetter in den Bergen, und besonders hier (scheint uns), ändert sich schnell. So haben wir noch einen schönen Nachmittag.

Hatte ich schon erwähnt, das sich das Wetter hier schnell ändert? Heute Morgen sieht der Blick aus der Schiebetür dann so aus. 🥶

Nicht zu fassen, das da draußen ist SCHNEE!!! Clemens kocht uns erstmal einen heißen Kaffe und macht ein gutes Frühstück.

So, nun lässt sich auch das Wetter ertragen. So versorgt fahren wir weiter über den Poncha Pass nach Poncha Springs.

Wir buchen einen Übernachtungsplatz über „Boondockers Welcome“ und als wir ankommen, hat Kevin schon seine Garagenauffahrt für uns freigeschoben.

Die Gastfreundschaft von Gerri und Kevin ist aus der Kategorie „unglaublich“, nicht nur, dass wir bei ihnen übernachten dürfen, sondern sie bieten auch gleich eine zweite Nacht an. Als wir ablehnen, weil wir heute noch nach Colorado Springs wollen, kommt Kevin am Morgen und schenkt uns 12 frische Eier. Er meint, 4 Hühner und nur 2 Personen sind einfach zu viele Eier. So haben wir nicht nur einen geräumten Stellplatz und sehr gut geschlafen, sondern auch noch Nachschub für das nächste Rührei. Für das alles möchten sie keinen Cent haben. Ein großes Dankeschön von uns und das Versprechen, wenn wir mal wieder in der Gegend sind, werden wir wieder bei ihnen übernachten. 😊
Wir merken schon seit zwei, drei Tagen, dass irgendwas mit unserem Schmutzwäschefach nicht stimmt. Und tatsächlich, es ist einfach zu voll. 😂 In Salida soll es einen guten Laundromat geben, so können wir dem Fach etwas den Druck nehmen. In der Nähe Colorado Springs haben wir für heute Nacht mal wieder einen Stellplatz in „Boondockers Welcome“ gefunden. Pete hat ein 8 ha großes Grundstück, zwei Esel, zwei Pferde, einen Hund und einen wunderschönen Stellplatz auf dem Hof.

Er berichtet uns außerdem, dass im Berg nebenan, dem Cheyenne Mountain, in einem atombombensicheren Bunker die Kommandozentrale der US-Raketenabwehr sitzt. Wenn wir nachts Lichter im Berg sehen, ist das die Einfahrt zum unterirdischen Bauwerk. „Besichtigen kann man das nicht“, sagt er auf Nachfrage, „das ist alles top secret“.
In Colorado Springs gibt es einen kleinen Park der sich „Garden of the Gods“ nennt. Den „Göttergarten“ wollen wir uns ansehen. Auch wenn hier einige Leute rumlaufen ist es ein Erlebnis durch die roten Felsen zu schlendern, gerade weil viele Wege befestigt sind und daher gut für Lina zu schaffen sind.

An einigen Stellen trennen uns unsere Wege…

…aber nur, um uns später wieder zu treffen und gemeinsam weiter zu wandern.

„Wenn ihr möchtet, könnt ihr gern heute Abend wieder kommen“, das waren heute Morgen die Worte von Pete. Nichts lieber als das, so stehen wir wieder in der kleinen Wildnis auf seinem Hof und beobachten das „Wildlife“ aus dem Fenster und die anderen Bewohner auf dem Hof.


Der Pikes Peak ist mit gut 4300m der höchste Berg in der Gegend und, man möchte es kaum glauben, es gibt eine Straße bis auf den Gipfel. „Das ist doch ein echter Höhentest für uns und für Rocky“ ist Sabines Aussage. Na dann, da Pete nicht zu Hause ist, können wir uns leider nicht persönlich verabschieden und lassen nur ein kleines „Dankeschön“ und unsere Karte da. Ach ja, Wasser können wir auch noch auffüllen, bevor wir fahren.
Der Pikes Peak HWY kostet 15$ „Eintritt“ pro Person und windet sich steil bergauf. Es wird immer kühler und bald liegt seitlich der Straße Schnee. 🥶 Hier oben kann man so manchem außergewöhnlichem Wesen begegnen. Warnungen gab es schon im unteren Teil der Strecke. Weiter Oben dann die Begegnung.


Leider sind wir noch zu früh im Jahr hier und bis zum Gipfel ist die Straße noch nicht befahrbar. Wer genau hinsieht, kann die verschneiten Serpentinen am mittleren Gipfel sehen.

Nun dann müssen halt kurze Spaziergänge und eine ausgedehnte Mittagspause genügen.


Immerhin, neuer Höhenrekord 💪

Zum Abend geht’s dann in die Nähe vom „Devils Head“ wieder auf BLM Land zum Schlafen.

Morgen wollen wir dann nach Denver, aber erst mal möchte der Schreiber nun ins Bett. 💤
Felsen in rot, Lock unter Dampf, Elche im Wald und ein Mammut
14.5. – 19.5.24
Heute geht’s nach Denver, da ist in den Reiseführern immer von den roten Felsen (auch sollen diese für den Namen Colorado verantwortlich sein) und dem Amphitheater zu lesen. Das wollen wir uns ansehen. Der erste Teil der Strecke ist offroad und dirt road. Sabine fährt, Lina freut sich und Clemens fliegt die Drone.

So geht es dahin, auf typisch amerikanischen Straßen…


Die Anfahrt zum Theater ist spannend 😀

Da heute ein ein Konzert stattfindet, wie wir erfahren findet jeden Tag ein Konzert statt, können wir am Nachmittag leider nicht mehr rein. Bilder der Konzertbesucher (es spielt übrigens Illenium) erspare ich euch aus Pietätsgründen, so viele halbnackte und schräg aufgedonnerte auf einem Haufen haben wir noch nicht gesehen. Dafür hier der etwas unspektakuläre Überblick.

Für heute Nacht haben wir uns wieder bei „Boondockers Welcome“ einen Gastgeber in der Nähe rausgesucht. Und es ist mal wieder ein Glücksgriff. Jim hat ein Waldgrundstück am Hang mit tollem Haus und einem Sprinter Kastenwagen vor der Tür. Da er Feuerwehrmann in Denver ist, hat er immer 48 Stunden Dienst und dann 3 Tage frei. Wir kommen in seiner Freizeit an und Clemens muss gleich bei einem elektrischen Problem am Camper helfen. Auf dem Weg in die Garage meint Jim, „it’s a messy garage, not German like”. Clemens hat ihm dann Bilder unserer Garage während Rocky‘s Ausbau gezeigt, und er war beruhigt. 😂
Da wir morgen nach Georgetown wollen, da gibt es einen alten Westernzug durch die Rockys, fragen wir gleich mal nach, ob wir auch zwei Nächte bleiben können. Ist natürlich gar kein Problem, und da wir dann morgen Abend wieder kommen, sind wir auch gleich auf Jim‘s Veranda ans Lagerfeuer eingeladen. Die Einladung nehmen wir natürlich gern an. Nun aber erstmal was warmes essen und dann schnell ins Bett, morgen wird es anstrengend.
Die 30 oder 50 km bis Georgetown sind locker gefahren und der Zug wartet praktisch gerade im Bahnhof. Da wir noch kurz was zu essen machen wollen, und Lina auch noch Zeit benötigt, nehmen wir die nächste Abfahrt und können schon mal bei dieser Fahrt von außen zusehen.

Dann geht es aber auch schon los. Das „Personal“ erwartet uns schon und Lina darf als erste einsteigen. Die Strecke windet sich durch die Täler und über Brücken bis der Wendepunkt nach gut einer halben Stunde erreicht ist.




Hier wird die Lock abgekoppelt und erstmal mit Wasser versorgt. Wir können dabei zusehen und klönen ein wenig mit dem Lockführer.

Auf der Rückfahrt steigt Lina aus dem Rolli aus und wir setzen uns in einen offenen Wagen gleich hinter der Lock. Hier ist das Pfeifen vor jedem Bahnübergang (machen die modernen Züge hier übrigens noch immer) und das Läuten bei der Einfahrt in die Bahnhöfe deutlich (laut) zu hören. Lina hat mächtig Spaß.

Auf dem Rückweg muss noch eine Runde durch das historische Georgetown, inklusive einem Stopp am Post Office, sein.



Dann packt uns der Hunger und wir stoppen in Idaho Springs. Nach einem Rundgang über die Mainstreet der Altstadt finden wir ein gemütliches Restaurant das mit „Echter Colorado Pizza“ wirbt. Wir gehen rein und werden nicht enttäuscht. Lecker Riesen-Pizza in tollem Ambiente.

Die “Heimfahrt” machen wir dann über die Berge und wieder im Schnee.

Zurück bei Jim regnet es leider und das Lagerfeuer muss ausfallen. Dafür klönen wir bei der Abfahrt am nächsten Morgen noch ausgiebig, dürfen Wasser auffüllen und sollen auch noch Feuerholz mitnehmen. Einfach wieder eine sehr schöne Begegnung, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Uns zieht es aber weiter und wir wollen den „Rocky Mountain National Park“ besuchen. Vorher muss aber noch ein Abstecher nach Down Town Denver sein. Die Stadt ist relativ grün und hat einen kleinen Park am State Capitol.





Das Wetter spielt auch mit und wir gönnen uns noch ein Eis auf der berühmten 16. Ave. Leider ist hier zurzeit eine Großbaustelle und die Einkaufsmeile hat den Charme von Hannover während der U-Bahn Bauphase, – überall nur Bretterzäune – 🙈

Der Rocky Mountain NP empfängt uns mit einer Herde Elk‘s, nein keine Elche, sondern eine Hirschart.



Nun aber weiter über den Trail Ridge Pass – und wieder Stopp! Die Durchfahrt ist noch gesperrt. Auf der Passhöhe liegt noch Schnee und die Straße wird erst am „Memorial Day“ (27.5.) geöffnet.


Nun gut, dann halt wieder zurück. Der Süden des Parks soll auch schöne Ecken haben. Wir fahren die Bear Lake Road runter. Am Bear Lake angekommen müssen wir unsere Wanderung kurz hinter dem Parkplatz abbrechen. Damit haben wir nicht gerechnet:


Nun dann fahren wir eben wieder raus aus dem Park und suchen uns, nördlich auf „National Forest“ Land in der Comanche Peak Wilderness, einen Übernachtungsplatz. Nach gefühlten 40 km Schotterpiste findet sich tatsächlich ein toller Platz. Absolut einsam (so denken wir), kein Mobilnetz und genug Feuerholz in der Nähe, -was braucht es mehr?-




Nach einer absolut ruhigen Nacht beschließen wir „Hier bleiben wir gleich noch eine Nacht!“ Am Nachmittag bekommen wir dann doch Nachbarn. Es wehen englische und polnische Wortfetzen herüber und nach kurzer Zeit bekommen wir ein Bier angeboten und auch eine Einladung an ihr Lagerfeuer zu kommen. Ausgerüstet mit Kettensäge und Spaltaxt haben sie ein schönes Feuer in ihrer Mitte. Wir erfahren dass es alles Freunde sind, die größtenteils in Polen geboren sind und nun in den USA leben. Um Lina nicht zu viel zuzumuten, bleiben wir abends am eigenen Feuer und bekommen aber eine Portion gegrilltes Bison zum probieren gebracht. Wieder Gastfreundschaft pur! 😀

Wir haben den „Ruhetag“ gestern auch für die weitere Planung genutzt und unsere weiteren Ziele besprochen. Nachdem uns unsere Nachbarn noch bestätigt haben, dass die Piste auch weiter westlich durchgehend befahrbar ist, brechen wir nun auf, um Dinosaurierknochen zu bewundern. Das Dinosaur National Monument in der Nordwest-Ecke von Colorado verspricht das. Dazu geht es weiter auf der Piste über den Cameron Pass auf über 3100m ü. NN. Der Aufenthalt auf über 2000 bis 3000m Höhe wird zur Gewohnheit, die anfängliche Luftknappheit bei Anstrengung ist mittlerweile auch bei Clemens verschwunden, nur der „Überdruck“ in der Ketchup Flasche, die in die Höhe gebracht aufgemacht wird, erfordert schnelle Reaktionen oder einen feuchten Wischlappen. 😂
Auf der weiteren Strecke kommen wir durch Gebiete die verbrannt sind,

beobachten vor dem Ort Walden drei Moose (das sind nun wirklich Elche)

und füllen in Walden unseren Wassertank neben einer „Mobil Home“ Siedlung. Auch das sind die USA:

Dann sichten wir noch ein Mammut auf einem Hügen bei Craig.

Am Abend stehen wir nun wieder auf BLM Land, so zwei, drei Meilen vom Highway 40 weg, und genießen die Ruhe, das Wetter, das Essen, den Sonnenuntergang und das Lagerfeuer. 😀


Morgen sehen wir uns dann Dinoknochen an. Der Schreiber denkt nun noch kurz an ein Büro in Hannover Ricklingen, das nun von Kollegen genutzt wird und beschließt zufrieden ins Bett zu gehen.💤
Dinos zum Anfassen, überraschende Landschaft und eine Gorge zum verlieben
20.5. – 25.5.
Guten Morgen, der Blick aus der Schiebetür lässt uns entspannt den Frühstückstisch decken und den Tag gemütlich beginnen.

Heute wollen wir nach Utah, und in den Dinosaur National Park. Gespannt geht es los…

Im Park angekommen ist es bereits Nachmittag. Da ist wohl das laaaange Frühstück heute Morgen ein wenig schuld. Dann erstmal auf den Campground im Park und einen Platz für die Nacht sichern.😉

Dann dürfen wir mit Lina hoch zur Ausstellungshalle fahren. Alle anderen Besucher müssen den Shuttle Bus nehmen, da das mit Lina nicht so einfach möglich ist, dürfen wir Rocky direkt vor der Halle parken.
Die Gegend hier ist wohl eine der reichhaltigsten Fundstätten für Dino-Knochen. In einer Dürre vor ca. 150 Mio. Jahren starben hier wohl viele Dinos. Als das Wasser zurück kehrte wurden die Knochen im Sediment konserviert. Die Halle ist direkt an einer Fundstelle gebaut und veranschaulicht die originale Lage der Funde. Einige darf man auch anfassen, so konnte Lina auch ein wenig Jura erfühlen.




Einiges ist auch wieder zusammengesetzt zu bestaunen.

Nun ist aber erstmal Schluss mit Museum und Jurassic Time. Das Abendessen und das Lagerfeuer warten. 😀
Heute ist erstmal „Geburtstagsfrühstück“ dran. Sabine muss zwar öfter unterbrechen (das Telefon ruft), aber sie freut sich sehr über die vielen Anrufe aus der Heimat!!! Danke an alle die geschrieben oder angerufen haben. Auch in der Ferne ist es schön zu wissen, dass Freunde und Familie an einen denken! 😊
Heute fahren wir erstmal die „kleine“ Strecke Cub Creek Road, die nur für 4WD freigegeben ist. Morgen soll das Wetter beständig sein, und wir wollen die lange Yampa Bench Road fahren.

Auf dem Weg sind auch einige Petroglyphen zu sehen. Kleine Wanderung vorausgesetzt. 😉

Zu Feier des Tages darf Sabine die Strecke fahren und Clemens darf auf dem Teil der Strecke, der außerhalb des Parks liegt, die Drohne in die Luft lassen. Die Landschaft ist für uns unerwartet aufregend und wir freuen uns schon auf morgen.

Abends feiern wir noch Geburtstag bei Vollmond und gehen zufrieden und voller Erwartung auf morgen ins Bett.


Der Mercedes Sprinter ist in den USA mittlerweile ein beliebter Campervan. Wir treffen immer wieder auf Reisende mit diesem Auto. Das gemeinsame Bier und der Austausch über Autos, Fahrstrecke und Ziele machen immer wieder Spaß und geben auch interessante neue Ideen.

Die Yampa Bench Road erweist sich als schwierig aber machbar.

Die Landschaft und die Ausblicke sind einfach unbeschreiblich. Das ist mal wieder eine Fahrt, die so viele Bilder im Kopf hinterlässt, dass wir eigentlich danach erstmal zwei Tage bräuchten, um alles Gesehene zu verarbeiten. Hier ein paar wenige Bilder.


Auf dem Weg finden sich Höhlen.


Vögel begleiten uns, andere Autos sehen wir sehr selten.

Ein Canyon, der sich vor dem berühmten Horse Shoe Bend wirklich nicht verstecken muss.

Das Ganze ohne andere Leute zu genießen, ist allerdings nur mit Allradfahrzeug erreichbar.
Der Dinosaur National Park ist ein echter Geheimtipp und hat uns sehr gefallen. Wieder eine Bestätigung, dass nicht nur die „großen Parks“ in den USA sehenswert sind. Kurz hinter der Parkgrenze finden wir dann wieder einen „standesgemäßen“ Übernachtungsplatz auf „Public Land“ und fallen müde ins Bett.

„Die Flaming Gorge solltet ihr nicht auslassen“ war der Tipp des Kassierers beim letzten Einkauf. Dem wollen wir folgen und haben für die nächsten Tage folgenden Plan aufgestellt: Erst Flaming Gorge, dann Grand Teton NP und anschließend in den Yellow Stone NP. Soweit der Plan… Erstmal ruft allerdings mal wieder ein Waschsalon nach uns und wir können nicht widerstehen. 😂 Auf dem Weg fällt noch ein origineller Einfahrtsbogen zu einer Ranch auf. Da ist doch gleich klar, wo wir hier sind.

An der Flaming Gorge angekommen werden wir ordentlich begrüßt.

Der Kumpel ist vom Stamm der Marmot und bewacht die Einfahrt zum Campground der Recreation Area der Gorge. Nach der Platzsuche (heute ist Freitag und am Wochenende wird es immer voll auf den Campingplätzen in der Natur) und dem Ausfüllen des Registrierumschlags (Geld reinlegen nicht vergessen) machen wir noch eine kleine Wander-Runde zur Schluchtkante und haben am Abend noch einen schönen Blick über die Gorge.

Heute scheint wieder die Sonne und wir räumen den gar nicht mal so schlechten Stellplatz auf dem Rim-Campground.

Da der Rim-Trail leider nichts für Lina ist, geht Sabine erstmal allein die Strecke bis zu Flaming Lodge und die anderen beiden nehmen das Auto.


Nach so einer guten Stunde treffen wir uns dann an der Lodge wieder. Lina hat die Schaukel für sich entdeckt und Clemens muss mit schaukeln. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, tut er das äußerst ungern. 😉

In der Nähe von Green River übernachten wir dann hoch über der Stadt. Die Anfahrt ist ein wenig abenteuerlich und vor allem matschig, aber jetzt kommt doch noch die Sonne raus und verwöhnt uns ein wenig.
