Die 10 Mio. Stadt Lima, Pferde und die Südküste

26.9. – 29.9.26

Gestern sind wir noch nach Lima rein gefahren. Locker fahren is nich, drängeln und hupen gehören genauso dazu wie gasgeben und lenken. Irgendwie haben wir es dann doch zum „German Country Club“ geschafft. „Da könnt ihr kostenlos stehen und alle Annehmlichkeiten nutzen“ hat uns Tanja von „passion4patina“ den Tipp gegeben. So sind wir heute auf dem Clubgelände aufgewacht und fühlen uns hier richtig willkommen.

Dann buchen wir uns mal wieder ein Uber und lassen uns durch den chaotischen Verkehr zur Altstadt bringen. Sind ja nur 15 km, wofür der Uberfahrer über eine Stunde braucht. Wir können ausnahmsweise alle drei entspannt aus dem Fenster schauen und Lima schon mal so bewundern. Automarken gibt es hier, von denen haben wir in Deutschland noch nie gehört. Wird sich vielleicht ändern, wenn die deutschen Autobauer so weiter machen. 😟

Nach einer endlos wirkenden Zeit und einer Autohupe die Verschleißerscheinungen zeigt, erreichen wir dann das „Historische Zentrum“.

Auf der „Plaza de Armas“ empfangen uns gleich zwei Polizisten zu Pferd. Mit einer berittenen Eskorte haben wir nun nicht gerechnet. 😉

Was uns sofort auffällt, ist der Müll, der hier nicht rumliegt. Alles wirkt sehr sauber und aufgeräumt. Irgendwie ist das nicht wirklich Peru. 🤔

In Hintergrund die Basílica Catedral de Lima

So schlendern wir ohne wirklichen Plan und Ziel durch die Altstadt, bewundern die Häuser und auch die Menschen und sind echt erstaunt über die sauberen Straßen und gepflegten Grünanlagen, essen eine Kleinigkeit und genießen einfach nur die Stimmung der Stadt.

Im Vordergrund ein „kleiner“ Inkakönig, dahinter der Palacio de Gobierno de la República del Perú (Regierungspalast)

Da sind kleine bunte Gassen mit urigen Café‘s, die irgendwie aus der Zeit gefallen scheinen.

Die Kirche im Convento Santo Domingo hat eine interessante Kuppel mir bildhauerischen Figuren statt nur Gemälden.

Zum späteren Nachmittag sehen wir dann noch eine Hochzeit in der Kathedrale und dann reitet noch Till Eulenspiegel durch‘s Bild. 😳

Nun ist genug, der Uber wartet schon auf uns und bringt uns zurück nach Hause in „unseren Club“. (Drängel, drängel, hup, hup…)

Heut lassen wir es ruhig angehen, frühstücken gemütlich und nutzen die Anlagen. Dann bestellen wir uns wieder ein Uber und lassen und in das Stadtviertel „Miraflores“ chauffieren. Da wollen wir an die Uferpromenade an der Steilküste zum Pazifik. Am „Parque del Amor“ lässt uns unser Fahrer aussteigen. Die große Skulptur im Zentrum des Parks spricht für den Parknamen.

Wir verbringen den Nachmittag entlang des Pazifiks in der Sonne und lassen uns mal wieder einfach so treiben.

Beobachten Gleitschirm Flieger an der Steilküste

und staunen über die, für uns völlig untypischen, Parkanlagen in Lima.

Zum Abend gehen wir in das Einkaufszentrum „Larcomar“, direkt an der Steilküste, schauen der Sonne bei Untergehen zu und essen in einem viel zu lauten „Restaurant“.

Nun noch eine letzte Nacht in unserem Club und dann geht es morgen ein kleines Stück weiter nach Süden.

Wir hatten vor längerer Zeit in der ZDF Mediathek einen Beitrag über Auswanderer gesehen, darin wurde auch von Heidi berichtet, die bei Lima einen Reitstall mit therapeutischem Reiten betreibt. Das wäre doch mal was für Lina! Leider haben die Pferde am Montag ihren Ruhetag, und heute ist Montag. 😔 Wir telefonieren an der Einfahrt zum Reitstall kurz mit Heidi und tatsächlich sind morgen noch Termine für therapeutisches Reiten frei. Der um 0900 Uhr ist ein wenig früh aber um 1030 Uhr passt gut. Den Nachmittag heute nutzen wir noch um unsere Vorräte aufzustocken und suchen uns dann ganz in der Nähe einen Stellplatz für die Nacht direkt am Strand mit Sonnenuntergang.

Nachdem wir Rocky wieder ausgebuddelt haben 🤣, ist Lina absolut glücklich.

Sie darf im Anschluss sogar noch das Pferd mit ein paar Möhren füttern.

Wir klönen noch eine Weile sehr nett mit Heidi und verabschieden uns dann von ihr und dem Reitstall. Uns zieht es in die Wüste. Östlich von Ica gibt es die Oase Huacachina mit Lagune und Palmen zwischen großen Sanddünen.

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