Schöne Städtchen, tolle neue Leute, die Wärme des Südens und unfassbare Natur
25.1. – 28.1.2025
Heute fahren wir bis Santa Rosalía.

Die Kirche im Ort wurde zur Weltausstellung in Paris konstruiert. Natürlich von einem Herrn Eiffel, ja genau von dem, und später demontiert, verschifft und hier wieder aufgebaut.



Der Ort ist ganz nett, aber nichts besonderes. Wir schlendern gemütlich durch den Ortskern und, da es mittags ist, treffen uns mit Didi und Dani zum lecker Tacos essen „an der Ecke“. 😋





Mulegé, der nächste Ort auf unserer Route, wirkt bei der Anfahrt auch wieder wie eine Oase.

Hier steht auch eine alte Misión. Leider sind alle Türen verschlossen.





In der Stadt finden wir eine Tortillería und machen auch „Beute“.




Der Leuchtturm auf dem Felsen vor der Stadt ist leider auch nicht zugänglich, aber auch von außen irgendwie nett anzusehen.


Für heute Abend haben wir uns mit Dani und Didi an der Playa la Perla verabredet. Die Bahia Concepción, an der der Playa liegt, soll die schönsten Strände der Baja haben. Da stehen schon Maja und Sebastian mit ihrem T4 und Martina und Michael mit ihrem LKW. Später kommt auch noch Uwe dazu und die Runde am Stand ist entsprechend groß.


Sebastian hatte heute die Drohne oben und direkt vor dem Strand Delphine beobachtet. Mehr von den beiden gibt’s auf YouTube unter: https://youtube.com/@majaundsebastian?si=ko2ppa584qV7zrGo

Der Abend / die Nacht wird länger, hier am Lagerfeuer sitzen Jahrzehnte an Reiseerfahrungen zusammen, so wird berichtet, Tipps ausgetauscht und einfach nur Geschichten erzählt. So kommen wir erst sehr spät ins Bett 🥱

Ein Stück weiter an der Bahia finden wir einen freien Spot den wir heute Nacht nutzen.

Auch hier sehen wir wieder Delphine ganz in der Nähe.

Die nächste Stadt auf der Route ist Loreto, eine Hafenstadt, die wieder direkt am Golf von Kalifornien liegt. Wir parken in einer kleinen Seitenstraße und erkunden zuerst den Hafen.

„Komische“ Vögel gibt’s hier auch…





Dann laufen wir wieder in Begleitung von Dani und Didi durch die Stadt.





Das Hotel Posada de las Flores an der Plaza ist sehenswert und hat eine ganz besondere Decke im Foyer. Oben drüber ist der Pool von der Dachterrasse.




Wir finden, Loreto ist ein wirklich hübsches Städtchen, durch das man super spazieren und rumschnüstern kann. Es hat uns echt gut gefallen.
Nun kommen wir nach ausgiebigem Stadtbummel zurück zum Auto und sind etwas überrascht. 😳 Da hat doch tatsächlich jemand Rocky gewaschen, während wir unterwegs waren. Clemens macht den „Schuldigen“ ausfindig und gibt ihm ein Trinkgeld für die Mühe. 😊
Mit frisch gewaschenem Auto (zumindest bis Oberkante Windschutzscheibe, höher ist er nicht gekommen) fahren wir nach San Francisco Javier, einer alten Misión so ca. 30 km landeinwärts in den Bergen.



Im Garten hinter der Kirche steht ein über 300 Jahre alter Olivenbaum. Irgendwie erinnert uns der Stamm an den Roman „Herr der Ringe“.

Die Nacht wollen wir heute ganz in der Nähe an einem kleinen Bach verbringen. Da wir hoch in den Bergen sind, wird es nach Sonnenuntergang ziemlich kalt. So verbringt jeder den Abend im Auto und wir sitzen heute mal nicht mit Dani und Didi gemeinsam draußen.
Ein wenig Offroad, Traumplätze, die Hauptstadt und kleine Babys auf dem Weg in die Freiheit
29.1. – 4.2.25
Heute müssen wir noch Wasser tanken und ein wenig einkaufen. So fahren wir erstmal wieder zurück noch Loreto.


Dann brechen wir auf nach Agua Verde, einer schönen Bucht am Golf von Kalifornien gelegen. Die 40 km bestehen zu 3/4 aus Sandpiste und haben einige steile Stücke in den Bergen.

Dani und Didi folgen uns mit Abstand. Der Staub von Rocky sollte sich erstmal legen.

Die Aussichten zwischendurch sind einfach NUR schön!!!

An Ziel sind wir überrascht von den vielen schönen Stellmöglichkeiten und das ganze kostenlos auf privatem Grund. Der Besitzer stellt sogar Mülltonnen und ein DIXI Klo zur Verfügung. Nur der Mann, der die Tonnen leert nimmt gern ein Trinkgeld an.



Wir entspannen am Stand, beobachten die Segler in der Bucht, überlegen was nun schöner ist, von der Segelyacht an Land, oder vom Womo auf die Yachten im Wasser zu blicken, und sitzen in gemütlicher Runde zusammen. Am zweiten Tag kommen noch Uwe, Maja und Sebastian, und Martina und Michael dazu. Uwe probiert die Tragfähigkeit seines SUP und Sabine geht ein wenig klettern.



Wir verbringen drei Nächte hier und genießen die Zeit ganz intensiv. Nun wird es für uns Zeit weiter zu ziehen. Wir verabschieden uns von unseren Reisepartnern, sind uns aber sicher, dass wir uns auf der Reise wieder sehen werden. So fällt der Abschied nicht ganz so schwer…
Schwer ist allerdings der Aufstieg aus der Bucht, Rocky hat da gut zu tun.
Die restlichen 30 km rütteln wir mit vermindertem Luftdruck in den Reifen zurück,

genießen nochmals die Aussichten,

und pumpen dann wieder auf Straßendruck auf um nach San Carlos zu kommen. Hier verabreden wir für morgen eine Bootstour zu den Grauwalen in der Bucht. Übernachten dürfen wir direkt am Wasser vor dem Büro des Veranstalters „Friendly Whale Tours“.
„Guck mal nach draußen“, sagt Sabine heute kurz nach dem Wachwerden. „Sch… da siehste ja gar nix“.

Das mit der Tour hat sich erledigt, als es auch am Mittag noch nicht aufklart. Wir fahren erstmal Richtung La Paz, müssen wieder mal Wäsche waschen und für Lina einige Erledigungen machen. Einen schönen Stellplatz in der Stadt zu finden ist nicht so einfach. So guckt Sabine wieder in iOverlander nach und findet eine Bucht etwas westlich der Stadt. Für uns ideal, da wir aus Westen kommen und so heute nicht noch in den Stadtverkehr müssen – aber halt, ist nicht genau da das Van-Life-Treffen das 100 US$ pro Person kostet? „Vielleicht gibt es ja auch Tagestickets die günstiger sind?“ Wir texten Frank (baerli.on.tour) mal an, die wollten doch da hin.
„Kommt einfach her, hier kontrolliert niemand“ kommt gleich darauf die Antwort von Frank. So holpern wir eine Stunde später über das Festivalgelände und finden neben Agnes und Hanspeter aus der Schweiz einen Stellplatz in der „deutschen“ Ecke.



Nach einer großen Runde mit dem Fahrrad und lecker Abendessen sitzen wir nun zu neunt bei den „Baerli‘s“ unter der Markise und klönen einen langen Abend über das Reisen und die Ziele. Anne und Christian hatten wir ja schon in San Ignacio getroffen, Anette und Frank sind uns in El Rosario über den Weg gefahren. Nur Agnes und Hanspeter sind für uns neu in der Runde. Mehr von den Baerli’s findest du hier: https://youtube.com/@baerliontour?si=z1jf6kwe0Cm2xjKU
La Paz, die Hauptstadt der Baja California, begrüßt die Besucher mit einer riesigen Skulptur.

„Oh man, was für ein Verkehr!“ An einer Ampel steht ein Jongleur und zeigt sehr gewagte Kunststücke auf Leiter, Ball und Brett. Er bekommt auch von uns ein Trinkgeld. Dann geben wir unsere Wäsche das erste mal zum waschen ab. Mal sehen wie das läuft, wenn wir nicht selbst waschen müssen…

An der Promenade schlendern wir gemütlich an Wasser lang, gucken uns die Skulpturen an, besuchen einen kleinen Kunsthandwerkermarkt in einer Seitenstraße und suchen uns dann eine Taqueria abseits des touristischen Viertels. Zum Preis von umgerechnet 20 € bekommen wir richtig leckere Quesadillas (Tortillas mit Käse und Fisch gefüllt) und Getränke für uns drei.





Dann fahren wir zurück an den Strand, wo gestern das Festival zu Ende gegangen ist. Hier ist es um einiges leerer und wir stehen direkt am Strand neben Agnes und Hanspeter.

Das Wetter hat sich übrigens deutlich aufgewärmt, seit wir immer weiter in den Süden gekommen sind. So lässt sich doch der „graue Januar“ aushalten. 😂
Heute ist unsere Wäsche fertig und wir holen sie ab.

Dann fahren wir nach Todos Santos (übersetzt Alle Heiligen) um uns was ganz besonderes am Strand anzusehen. Hier werden kleine Wasserschildkröten in den Ozean entlassen, wenn sie geschlüpft sind.



Sie müssen den Weg zum Wasser selbst zurück legen, um in 15 (!) Jahren genau an diesen Stand zurück zu finden, um selbst Eier zu legen.


In Todos Santos gönnen wir uns für eine Nacht einen kleinen Campingplatz mit Komfort.



Morgen ist dann ein Stadtbummel in Todos Santos geplant. Mal sehen, ob die Stadt so schön ist, wie viele sagen…
Ein wirklich hübsches Städtchen, das Hotel California, Traumstrände und Wale, Wale, Wale
5.2. – 9.2.25
Todos Santos (Alle Heiligen), wenn das kein Versprechen auf eine nette Stadt ist, was dann? Wir finden einen Parkplatz an der Hauptstraße, schräg gegenüber von dem „Hotel California“, ja das soll das Hotel aus dem Lied der Eagles sein. Und sofort hat Clemens die Musik im Ohr. Wie heißt es da:
„Welcome to the Hotel California
Such a lovely place (such a lovely place)
Such a lovely face…“
und zum Schluss:
„…You can check out any time you like, but you can never leave“ 😎

Das passt zu unserer Stimmung, wir sind einfach gefangen in diesem Land, in dieser Kultur, von dem Wetter und der ganzen Baja California, und nicht zuletzt von diesem hübschen Städtchen.




Wir schlendern durch die Gassen und genießen einfach die Atmosphäre und beobachten die Leute.






„La Palisada“ heißt der Strand, an dem wir uns heute mit Dani und Didi verabredet haben. Wir kommen zuerst an und genießen die Einsamkeit, den tollen Strand und die Grauwale direkt vor der Küste.



Manche scheinen uns auch zuzuwinken. 😉

Dann kommen die beiden auch schon durch den Sand gepflügt.

Wir stehen noch lange am Strand und sind alle total geflasht von den Eindrücken.





Als die Sonne dann im Meer „versunken“ ist, fallen wir nach dem Abendbrot ins Bett und schlafen mit dem Kopf voller Bilder vom Tag ein.
Heute Morgen schickt Clemens noch die Drohne los und hat Glück.
„Der Jimi Beach ist toll, da müsst ihr wirklich hinfahren“ hat uns Frank eindringlich geraten. Also machen wir heute den Abstecher zur Playa Jimi. Am Ende der Sandpiste muss der Kompressor wieder den Reifendruck aufpumpen, also Zwangspause.

Dani und Didi sind schon da, als wir ankommen.

Auch hier sind die Grauwale ziemlich dicht am Strand.


Wir verbringen einen wunderschönen Nachmittag und einen langen Abend gemeinsam, bevor sich unsere Wege morgen wieder trennen werden.

Als die beiden heute Morgen gefahren sind, bauen wir unser Tarp auf und lassen „die Seele baumeln“, oder wie ein geschätzter Kollege sagte, „Einfach mal den Focus auf unendlich stellen“ 😉.

Fast schon selbstverständlich, dass auch heute wieder Wale vor dem Stand auftauchen.

„Guck mal, kennst du das Auto mit der Weltkarte an der Seite“ fragt Clemens ganz ungläubig. Und tatsächlich kommen am Nachmittag Kristin und Achim hier an. Welch ein Zufall, die beiden nach Monaten und tausende Kilometer entfernt von unserem letzten Treffen in Stewart / Canada, wieder zu treffen. Da gibt es viel zu erzählen und so wird der Abend auch wieder lang…
Wir verbringen die nächsten zwei Tage noch gemeinsam hier am Stand und unternehmen Wanderungen in die Nachbarbucht um dort Wale direkt am Strand zu beobachten. Sie scheinen sich in der Brandung den Bewuchs von der Haut scheuern zu lassen.




Wir haben beim zuschauen Angst, dass sie zu weit auf den Stand gespült werden und nicht mehr allein zurück kommen.

So ganz „nebenbei“ entdecken wir einen Felsbogen im Brandungsbereich und Fregattvögel am Himmel.


Das ganze an fast menschenleeren Sandstränden, einfach unglaublich, oder wie die Amis sagen „awsome“ 👍

Lina dreht derweil ihre Runden auf dem Fahrrad.

Nach nunmehr vier Tagen hier gehen unsere Vorräte an frischen Lebensmittel und Wasser zur Neige und wir verabschieden uns schweren Herzens von den beiden. Tschüß Kristin und Achim, es war richtig schön mit euch! ❤️❤️❤️ Auch Lina wird sicher die Besuche von Kristin vermissen.
Viele Freunde, viele Wale und auch viele Haie
10.2. – 16.2.25
Wir erreichen heute an die Südspitze der Baja und haben nun die gesamte Halbinsel der Länge nach durchfahren. Luftlinie sind das 1284 km, gefahren sind wir sicherlich über 2000 km. In der Nähe von San José del Cabo finden wir einen Stellplatz mit Blick auf‘s Wasser. Auch hier sind die Wale wieder unterwegs.

Später springt sogar einer vor das Objektiv.


Heute ist der 11.2. und wir können noch tolle Aufnahmen von den Walen machen.
Dann wollen wir uns aber San José ansehen. Wir schlendern den ganzen Nachmittag durch die Gassen und vergessen so ein wenig die Zeit.






So kommen wir erst im Dunkeln an der Playa La Fortuna an. Da schon 4 Vans hier sind, stellen wir uns weiter hinten hin uns sind froh, den Tag heute beschließen zu können.
Heute Morgen sehen wir erst, wie schön der Platz ist, auf dem wir gestern gelandet sind. „Hier können wir heute bleiben“ beschließen wir, parken um, da nun nur noch ein Van aus Österreich hier steht und haben nun einen Platz in der ersten Reihe.

Wale beobachten geht hier auch…


Abends geht der Mond fast „blutrot“ auf.

Heute Morgen beim Frühstück winken uns die Wale zu und klatschen immer wieder mit der Fluke auf‘s Wasser.

Das Schauspiel ist so faszinierend und wir fragen uns warum die das machen, da vergisst man glatt den Kaffee – na egal, der schmeckt auch kalt.

Irgendwann reißen wir uns los, und fahren die Küsten“straße“ weiter nordwärts.

Das ist übrigens die öffentliche Verbindungsstraße an der Küste. Eine andere gibt es hier nicht. Was es hier aber gibt sind Hindernisse auf dem Weg, manche umfahren wir, andere kommen ans Fenster und fragen nach „Möhrchen“😊


Wir passieren die Playa los Frailes, beschließen aber, dass es uns am Strand zu voll ist. Einen schönen Stellplatz werden wir auch später noch finden.

So steuern wir die Playa Miramar an. „Guck mal wer da alles ist“! Am Stand stehen schon 5 deutsche Autos von unseren Reisefreunden und wir stellen Rocky als sechstes Auto dazu. Auch ganz schön voll, aber hier stehen wir unter Freunden.


Hier wird repariert was kaputt gegangen ist, beim Kaffee über erlebtes uns geplantes geklönt und gemeinsam nach verschwunden Drohnen gesucht. Eine echt tolle Überraschung, und das nur weil es uns an der Playa Frailes nicht so gut gefallen hat. 😊

So ganz nebenbei springen die Buckelwale in der Bucht und in der Nachbarbucht beobachten wir Haie ganz nah am Strand.


Nach zwei schönen gemeinsamen Tagen löst sich das Camp heute auf und wir ziehen auch weiter. Uns treiben der Wassermangel und die leere Kühlbox nach Los Barriles. Ein Übernachtungsplätzchen finden wir ein Stückchen nördlich des Ortes am Kitebeach. Nicht richtig schön aber voll, daher auch keine Bilder. 😟
Nun müssen wir aber nochmal nach San José del Cabo, nicht weil es uns dort so gut gefallen hätte, sondern weil unsere Soda Stream Kartuschen dort bei Estafeta angekommen sind. Zum Übernachten fahren wir nochmal an den Stand La Fortuna, an dem wir vor ein paar Tagen auch schon sehr gut gestanden haben. Zu unserer und auch deren Überraschung treffen wir da auf Kristin und Achim und auch Andrea und Frank sind da.

Ist mal wieder ein gemütlicher Abend vor dem „Bimobil“ 😉, nun aber erstmal gute Nacht. 💤
Die letzten Tage auf der Baja, ein Interview, und der Abschied
17.2. – 25.2.25
Unsere Reise ist halt kein Dauerurlaub, das merken wir immer wieder. Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem wir diese alltäglichen Dinge machen wie: Wäsche waschen, einkaufen und bei der Post ein Paket abholen. Also machen wir uns früh nach San José auf. Das erste Stück Sandpiste glänzt gleich mit einem Highlight. Kakteen mitten auf der Piste. 😳

Dann die Anfahrt auf die Stadt.

Auf den Parkplätzen der Supermärkte laufen hier oft Leute rum, die Autos waschen. Clemens handelt mit einem jungen Mann einen fairen Preis aus und wir sind gespannt auf das Ergebnis. Als wir wieder raus kommen ist er noch nicht ganz fertig, wir verspeisen das gekaufte Eis am Rand des Parkplatzes im Schatten und schauen die letzten 10 min zu. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 👍 Anschließend holen wir noch die Wäsche ab. Direkt gegenüber der Wäscherei ist ein Friedhof und während Sabine noch drinnen ist macht Clemens ein paar Fotos von den, für uns ungewöhnlichen, Grabstätten.


Nachdem wir nun alles erledigt haben fahren wir in die Berge zu den heißen Quellen von El Chorro. Hier haben wir eine Verabredung zum Interview mit Maja und Sebastian.
Leider können wir die Bereiche mit dem warmen Wasser mit Lina nicht erreichen, so bleiben wir nur eine Nacht hier, belassen es bei einer Fahrradrunde in der Wärme und fahren kurz nach den beiden auch weiter.

Kurz vor Los Barriles finden wir durch Zufall einen kleinen Strand, parken ein und beenden den Tag. 💤
06:51 Uhr am Morgen, eigentlich so gar nicht die Zeit um die Clemens hyperaktiv ist, aber der Sonnenaufgang ist doch echt sehenswert – oder?

Das Frühstück zieht sich dann ganz schön hin, und wir genießen einfach den Augenblick…, den Ausblick und die Möglichkeit hier zu sein und sowas machen zu können. 😊

Irgendwann am Nachmittag brechen wir dann doch noch auf um ein Stückchen weiter an der Playa Punta Arena, ganz in der Nähe des gleichnamigen Leuchtturms wieder direkt am Strand zu parken.

Die Baja California hat so viele traumhafte Stellplätze zu bieten, da fällt die Auswahl manchmal echt schwer. Trotzdem wollen wir nun bald auf‘s Festland übersetzen. Mit Uwe haben wir uns nun endgültig auf die Fähre am Dienstag von La Paz nach Topolobampo verständigt. So können wir uns auch noch die Kupferschlucht im Norden Méxicos ansehen.

Gerade hier im Süden der Baja sind die Strände traumhaft schön und an sehr vielen Stellen kann man direkt mit dem Auto an den Strand fahren und auch übernachten. So haben wir in den letzten Tagen, oder sogar Wochen tolle Tierbeobachtungen machen können, einfach entspannte Tage genossen oder lange Abende mit Freunden beim Klönen verbracht. Hoffentlich bleibt das noch lange so möglich. Wir haben auch beobachtet, dass an vielen Stränden Hotels und Privathäuser gebaut werden und so der freie Zugang erschwert wird.
In El Sargento, wieder ein kleines Stück weiter in Richtung La Paz, soll es heiße Quellen direkt am Strand geben. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir kommen natürlich nicht auf dem direkten Weg dort an, sondern fahren noch kleine Umwege wie hier durch ein tiefsandiges Flussbett.


Letztlich finden wir dann doch den richtigen Stand. Als wir uns eingerichtet haben, bekommen wir Besuch von drei Rindern, die sich in unserer Nähe scheinbar wohl fühlen…


Als Clemens die Steaks auf den Grill legt, verschwinden sie aber ganz schnell. 🤷♂️
Heute probieren wir die Erdwärme nun richtig aus. Direkt an der Wasserlinie ist der Sand nass und kochend heiß. In den kleinen Becken aus Steinen gebaut, vermischt sich das heiße Quellwasser mit kühlerem Meerwasser zu einer angenehm warmen Badewannentemperatur.


Da wir noch vor dem Frühstück da sind, haben wir den Strand fast für uns allein.

Die offizielle Straße, die wir nun nehmen, ist eher eine Achterbahn.

Der Käfer in México scheint doch viertürig gebaut worden zu sein. 🤣

Wir fahren nun weiter nach La Paz, übernachten nochmal auf dem Areal wo wir zum Festival waren und fahren dann weiter nach El Tecolote wo wir die letzten zwei Nächte auf der Baja verbringen.


In La Paz besuchen wir noch einen etwas ungewöhnlichen Waschsalon, eine Mischung aus Café, Bistro und Waschsalon und „bewundern“ die vielen Verkaufsbuden an der Promenade. Vermutlich aufgebaut für den Karneval, bieten sie größtenteils billige China Ware an. An einem Stand probieren wir dann doch noch die berühmten mexikanischen Churros – lecker!😋


Zu guter letzt tanken wir in La Paz noch Wasser mit der Pumpe, da zum ersten mal kein Schlauchanschluss passt und fahren am nächsten Tag auf die Fähre nach Topolobampo.



So geht eine wunderschöne Zeit auf dieser Halbinsel zu Ende. Irgendwie mischt sich im Bauch gerade ein trauriges Gefühl mit der Freude auf etwas Neues. México Festland – wir kommen!


Hier gehts zum Festland Mexico in die Berge